20 Jahre SMILE – Eine beeindruckende Jubiläumsfeier

Feiert mit uns! So hat der Verein SMILE zur Jubiläumsfeier anlässlich seines 20-jährigen Bestehens eingeladen.

Zahlreich kamen die Gäste und füllten den Bürgersaal im Harres. Die beiden Vorsitzenden Ulrike Freiseis und Kirsten Schmitz begrüßten voller Freude alle Anwesenden aus Nah und Fern.

Ganz besonders willkommen heißen durften wir als Bürgermeisterstellvertreter Herrn Achim Schell mit Frau, den Landtagsabgeordneten Herrn Norbert Knopf und Frau, die Mitglieder des Gemeinderates, als Ortsvereinsvorsitzendevon Rot Frau Ulrika Lawinger-Erhardt, die Vertreter von der katholischen Kirchengemeinde Herrn Gramlich und von der evangelischen Kirchengemeinde Herrn Kastner.

Im Mai 2002 wurde SMILE e.V. St. Leon-Rot gegründet. Die beiden Vorsitzenden gaben einen kurzen Rückblick über 20 Jahre Vereinsleben. Zahlreiche Aktivitäten sowohl im sportlichen als auch im kulturellen Bereich wurden in dieser Zeit aufgebaut.

Unser Bestreben war, durch gemeinsame Freizeitmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Handicap, ein soziales Miteinander und die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen am Leben in der Gemeinde zu fördern.

Unseren Grundsatz „Miteinander – Inklusion – Erleben“ konnten wir jedoch nur durch das große ehrenamtliche Engagement derjenigen verwirklichen, die uns in all den Jahren aktiv zur Seite standen sowie durch umfangreiche finanzielle Unterstützung vieler Menschen und auch Fördermittel. Nur so war es möglich, die vielfältigen Aktivitäten aufzubauen und langfristig aufrecht zu erhalten. Dies wünschen wir uns auch für unsere weitere Zukunft.

Als Vertreter der Gemeinde richtete Achim Schell ein Grußwort an den Verein. Er würdigte den vielseitigen jahrelangen Einsatz von SMILE für inklusive Entwicklungen und die Beteiligung des Vereins am Gemeindeleben. Weiterhin hob Herr Schell die wohlwollende Unterstützung seitens der Gemeinde als auch der Gemeinderäte in Verbindung mit der Initiative des Vereins für ein inklusives Mehrgenerationenwohnen in St. Leon-Rot hervor. Er überreichte den Vorsitzenden ein Geldpräsent. Für die Glückwünsche und seine anerkennenden Worte bedankten sich die Vertreterinnen des Vereins ganz herzlich bei ihm.

Die Bühne gehörte nun unserem Moderationsteam Claudia Gottuk-Brede und Dr. Georgios Rimikis. Die Feier konnte beginnen.

Nach einer kurzen Einleitung zum Theaterstück von Claudia Gottuk-Brede, hieß es Vorhang auf für die Premiere „Der kleine Prinz“ nach der Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry.

Die Geschichte vom kleinen Prinz“ berichtet von besonderen Begegnungen. Es beginnt mit einem Absturz eines Fliegers, der auf den kleinen Prinzen trifft. Der kleine Prinz erzählt von seinem Planeten und seiner Blume, um die er sich zu kümmern hat, von den Reisen des Prinzen von Planet zu Planet. Weiter geht es zu einer Geschäftsfrau, die die Sterne zählt und besitzen will. Zu einem Säufer, einem Laternenanzünder und einem Weichensteller und schließlich auf die Erde. Alle Personen in dem Stück sind allein, die Aufgaben, die sie mit Eifer erledigen, erscheinen sinnlos. Der Sinn des Lebens erschließt sich nicht.

Auf der Erde dann die Schlüsselszene: Der Prinz ist in einem Rosengarten inmitten schöner, blühender Blumen. Er trifft den Fuchs und möchte mit ihm spielen. „Das geht nicht“, sagt der Fuchs. „Ich bin noch nicht gezähmt.“ Was das denn bedeute, fragt der Prinz. „Es bedeutet, sich vertraut machen“, sagt der Fuchs. Dadurch könne eine Beziehung entstehen und beide für den jeweils anderen etwas Besonderes werden.

Nun erkennt der Prinz, dass auch seine Blume für ihn etwas Besonderes ist, auch wenn er im Rosengarten ganz viele ähnliche gesehen hat. Er will zurück auf seinen Planeten mit der Blume. Gelingt es? Das Stück lässt es offen. Wie vieles. Aber genau deshalb kann seine Botschaft die Zuschauerinnen und Zuschauer erreichen. Sie müssen mitdenken, können ihren eigenen Alltag reflektieren. Die Botschaft des Stückes ist insbesondere in einem Satz zusammengefasst, die der Fuchs dem Prinzen sagt: „Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Knapp 40 Minuten wurde auf der Bühne gespielt, gesprochen und das Herz des Publikums erreicht, wie es der Moderator ausdrückte: „Ich habe immer noch eine Gänsehaut“. Zwischendrin gab es spontanen Szenenapplaus, auch für die mit Schwarzlicht umgesetzte Szene als Ausdruck der Includos für den Traum einer inklusiven Gesellschaft: Liebe, Hoffnung, gemeinschaftliches gleichberechtigtes Leben. Jeder hat etwas Wertvolles zu geben und „Fördern durch Fordern“ sind Bestandteile vom gemeinsam getragenen theaterpädagogischen Konzepts des Regieteams mit Claudia Gottuk-Brede, Ruth Hofstetter und Tina Heinzmann, das wieder in bester Weise aufging.

Nach einem Jahr Probezeit brachten 13 Spieler*innen von Includo das Stück auf die Bühne und bekamen sehr viel verdienten Applaus.

Nach einer Pause durften wir als Gäste die inklusive Band „GiLaNiKa“ von der Musikschule Waghäusel begrüßen.

Nun kam Bewegung in die Halle. Mit ihren Musikstücken wie Live is life (Opus), Earth Song (Michael Jackson), 99 Luftballons (Nena), Stompin‘ Rex Boogie (H.-G. Heumann), Halt dich an mir fest (Revolverheld), Dancing Queen (ABBA) und Frei wie der Wind (Santiano) motivierte die Gruppe das Publikum zum Mittanzen, Mitsingen und Mitklatschen. Schnell war die Fläche vor der Bühne mit Tänzern und Tänzerinnen gefüllt. Das Publikum war begeistert. Danke für den gelungenen Auftritt an alle Mitglieder der Band.

Seit Mai 2011 besteht die Kooperation von SMILE mit dem „Tanz- und Freizeitclub Tausendfüßler“ aus Mannheim.

Mit dem beschwingten Auftritt unserer Tanzgruppe ging es dann auch im Programm weiter und die Stimmung im Saal stieg noch an.

Der Leiter der Gruppe Michael Zürker hatte als Vortänzerinnen seine beiden Co-Trainerinnen Alice und Vanessa mitgebracht.

Vanessa stellte zur Begrüßung die Tanzgruppe vor. Alice leitete den ersten Tanz „Ole, Ole“ an. Danach übernahm Vanessa mit „Fiesta Loca“ und „ID“ die beiden nächsten Titel. Nun kam endlich bei „We gotta hold on“ auch der Chef als Vortänzer an die Reihe.

Als Zugabe steigerte die Gruppe bei ihrem Tanz zu dem Song „Katzenjammer“ nochmals ihr Können. Mit abschließenden Worten von Alice und großem Applaus verließen die Tänzer die Bühne.

20 Jahre Mitgliedschaft im Verein ist etwas ganz besonderes. Die meisten Gründungsmitglieder des Vereins gehören immer noch dazu.

Für ihre Treue als auch aktive Unterstützung sprachen wir allen unseren herzlichen Dank aus. Einige konnten wir an diesem besonderen Abend mit einem Präsent persönlich ehren. Dazu durften wir auf die Bühne bitten: Birgit und Peter Schneiders, Herbert und Martin Köhler, Karl und Katharina Fleckenstein, Rudi und Waltraud Mayer, Sabine und Ralf Östringer, Kirsten und Dieter Schmitz und Gerhard und Ulrike Freiseis.

Seit 2009 gibt es die SMILE-Trommelgruppe unter der Leitung von Mechthilde Haußmann. Leider konnte sie bei diesem Auftritt nicht dabei sein. Ein Fest ohne unsere Trommelgruppe war unvorstellbar. Glücklicherweise hat Verena Schneiders die Vertretung übernommen und so den Auftritt der Gruppe möglich gemacht.

Als erstes Stück präsentierten unsere Trommler auf ihren Djemben einen Rhythmus-Mix zu dem Lied „Shape of you“ von Ed Sheeran.

Darauf folgte der Cup-Song, ein rhythmisches Musikstück mit Soloeinlagen von Jonas, Niklas und Vivien, verschiedenen Percussion- Instrumenten und unseren Cajons. Auch sie wurden mit viel Applaus belohnt.

Ein abschließender Höhepunkt unseres abwechslungseichen Unterhaltungsprogramms war der Auftritt der A-Cappella-Gruppe ARTverwandt. Die sechs musikbegeisterten Sängerinnen und Sänger aus St. Leon-Rot sind mittlerweile über die Gemeinde hinaus bekannt. Tatsächlich ist das sechsköpfige Ensemble als Mutter, Vater, Töchter, Onkel und Cousinen miteinander verwandt. Mit ihrem vielseitigen Repertoire von „Bohamian Rapsody“ über, „Brothers in arms“, „Could you be loved”, “Purple Rain” als auch “Up Town” präsentierten sie dem Publikum ein kontrastreiches Song-Arrangement und A Cappella Live vom Feinsten. Vielen herzlichen Dank an Ruth, Gebhard, Tina, Anne, Lisa und Günter für Ihren tollen Beitrag.

Jede Feier geht einmal zu Ende und so kamen nochmals alle Akteure zum großen Finale auf die Bühne. Das Moderatorenteam stellte die Mitwirkenden dem Publikum namentlich vor und unsere beiden Vorsitzenden bedankten sich bei allen Beteiligten für ihre gelungenen Darbietungen persönlich mit einem Präsent.

Ein ganz besonderer Dank ging ebenfalls an unsere Übungsleiter und Unterstützer bei all unseren Aktivitäten und der vielfältigen Aufgabenbewältigung des Vereins. Des Weiteren an die Zuständigen für Technik, Bild und Filmaufnahmen, an alle Helfer, die bei den Vorbereitungen aktiv waren sowie an das Harres-Team für die gute Zusammenarbeit bei den Vorbereitungen und die professionelle Versorgung unserer Besucher.

Abschließend bedankten sich Ulrike Freiseis und Kisten Schmitz ganz herzlich bei unserem Moderatorenteam Claudia Gottuk-Brede und Dr. Georgios Rimikis. Sie begleiteten das Publikum humorvoll durch den Abend.
Ein großes Dankeschön auch an alle, die SMILE mit einer Spende bei unserer Jubiläumsveranstaltung unterstützt haben.

Ein stimmungsvoller Abend, gemeinsam gestaltet von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, ging mit dem Lied „All you need is love“, gesungen von ARTverwandt, zu Ende.

Glückwunsch zum Sportabzeichen 2022

Herzlichen Glückwunsch an Jonas Brede, Lorenzo Lana und Christoph Schmidt, die dieses Jahr erfolgreich das Sportabzeichen in Silber und Gold erlangt haben. Wir freuen uns, wieder so erfolgreiche Sportler an unserer Seite zu haben. Das motiviert uns alle auch für nächstes Jahr.

Inklusionsoffensive bei SMILE e.V. St. Leon-Rot – Rollstuhlbasketball

Ulrike Freiseis, unsere 1. Vorsitzende hatte unsere inklusive Sportgruppe für die Inklusionsoffensive des Badischen Behindertensportbundes (BBS) angemeldet. Diese Inklusionsoffensive hat das Ziel noch mehr Menschen ohne Behinderung auf den Verein und seine Angebote aufmerksam zu machen.
Am 29. September war es soweit. Zu unserer Aktion kamen einige Mädchen und Jungen des Jugendzentrums St. Leon-Rot.

Die Teilnehmer in Aktion

Rollstuhlbasketball-Referent Marco Hopp, selbst Rollstuhlfahrer und Trainer, erklärte uns die Unterschiede zwischen dem Alltagsrollstuhl und dem Sportrollstuhl. Beim Ausprobieren von verschiedenen Fahrübungen waren wir überrascht über die Wendigkeit und Leichtigkeit des Sportrollstuhls. Dennoch ist der Sportrollstuhl mit einigen Sicherheitsvorkehrungen versehen. Schwierig wurde es, als der Basketball dazukam und wir während des Fahrens den Ball übergeben mussten. Auch das Dribbeln während der Fahrt erforderte einiges an Koordination. Einfacher als gedacht war dagegen der Wurf in den Korb, denn immerhin befindet man sich in einer tieferen Position als im Stand und auch der gewohnte Absprung fehlt. Beim gemeinsamen Abschlussspiel setzten wir alle unsere ganze Energie ein und hatten unseren großen Spaß.

Eine tolle Erfahrung

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Event nächstes Jahr unbedingt wiederholt werden sollte.

Sommerfreizeit München 2022

Am Montag, den 8. August war es endlich wieder soweit, unsere Freizeitreise mit 12 Teilnehmer*innen und 4 Betreuer*innen ging dieses Jahr nach München. Die Stimmung war großartig, alle freuten sich auf die bevorstehende Woche. Leider kam es jedoch bei der Abfahrt am Bahnhof zu einer Verzögerung von einer Stunde, so mussten sich alle noch ein wenig in Geduld üben.

Nach 3 Stunden Zugfahrt kamen wir sicher in München an, stiegen mit unserem Gepäck in die U-Bahn, um zur Jugendherberge zu gelangen. Das Einchecken und die Zimmerzuteilung hinter uns gebracht, bezogen wir unsere Betten, packten die Koffer aus und relaxten erst einmal. Nach dem Abendessen wurden mit frischem Elan die Freizeitmöglichkeiten der Jugendherberge erkundet, beim gemütlichen Zusammensitzen im Innenhof der Herberge ein Getränk genossen und der nächste Tag besprochen.

Am Dienstag ging es dann für Alle in den Englischen Garten. Ein langer Fußmarsch lag bevor, da das Gelände sehr weitläufig und groß ist. Am Chinesischen Turm wurden die Lunchpakete ausgepackt und nach einem Zwischenstopp im Biergarten, auf einer Wiese entspannt. Einige Teilnehmer*innen genehmigten sich hier mit den Füßen eine kleine Abkühlung im kalten Bachwasser. Anschließend ging es dann noch an die Stelle, an der die Surfer in die Isar springen. Ihre Geschicklichkeit und Wendigkeit faszinierte so sehr, dass beim Abendessen noch rege darüber gesprochen wurde. Nach einer Tischtennisrunde im Partyraum ließen wir den Tag im Innenhof, beim gemeinsamen Plausch und kühlem Getränk, ausklingen.

Da die Woche viel zu schnell verging und noch einiges an Programm anstand, trennte sich am Mittwoch die Gruppe. Manche hatten sich als Tagesziel für den Münchner Tierpark entschieden und bestaunten im Zoo die vielen verschiedenen Tiere. Abschließend wurden im Zooshop am Ausgang dann noch Geschenke gekauft. Der andere Teil der Gruppe entschied sich fürs Shoppen und Sightseeing in München: Mit der U-Bahn ging es bis zum Marienplatz, am Rathaus wurde sich das Glockenspiel angeschaut, auch die Frauenkirche und Münchner Freiheit standen auf dem Programm.

Der Viktualienmarkt lud zum Einkaufen von Mitbringsel ein, auch auf den Sendlinger- und Kaufinger Einkaufsstraßen machte so mancher ein Schnäppchen.

Zurück in der Jugendherberge trafen sich alle beim Abendessen wieder, tauschten sich über ihre Tageserlebnisse aus. Manche gingen zum Tischtennis in den Freizeitraum, andere trafen sich in der Lobby zum kreativen Part. Sie gestalteten aus Papier ein Minialbum mit eigenem Foto, welches vor Ort mit einer Sofortbildkamera geschossen wurde. Mit Stempel wurden die Innenseiten passend gestaltet, Perlen mit Buchstaben und Smileys verzieren das Album.

Bei strahlendem Sonnenschein ging die gesamte Gruppe am Donnerstag ins Schwimmbad. Alle genossen diese Auszeit und ließen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Das Wasser war leider eisig kalt, was die Schwimmer*innen jedoch nicht davon abhielt, Ihre Bahnen zu ziehen. Andere wiederum nahmen sogar allen Mut zum Rutschen zusammen, was ihnen sehr viel Spaß bereitete. Eine kleine Frauengruppe begab sich in das Wellnessbecken, ließ sich vom Wasserstrudel mitreißen und entspannte bei einer Wassermassage auf der Wasserbank. Am Kiosk wurde sich dann noch gestärkt.

Am Freitag stand für einen Teil der Gruppe die Sommerrodelbahn in Bad Tölz auf dem Programm. Nach Anreise hieß es, ab auf der Seilbahn nach ganz oben. Dort fand man eine gemütliche Wirtschaft zur Einkehr. Den Abstieg bewältigten fast alle mit der Rodelbahn, was für viele zu einem großen Abenteuer wurde. Alternativ ging es für die anderen Teilnehmer*innen an den Ammersee zu einer großen Rundfahrt mit dem historischen Raddampfer. Ein tolles Erlebnis: Sie genossen die Sonne an Deck, die tolle Aussicht auf die Alpen, bestaunten die vielen kleinen Häfen, die Segler und Surfer im Wasser. Gestärkt wurde sich mit Kaffee und Kuchen.

Die Filmstudios durften dann natürlich am Samstag auch nicht fehlen. Unsere „Freizeitler“ bekamen viele Eindrücke, wie Filme überhaupt gestaltet werden, und was man alles dafür benötigt. Unter anderem gab es auch einen 4D-Kinofilm plus ein Gruppenbild im Klassenzimmer von „Fack ju Göhte“. Natürlich stand auch ein Besuch im berühmten Hofbräuhaus an, welches jedoch für etliche unserer Teilnehmer*innen viel zu laut war und sie schnell wieder an die frische Luft wollten. Eine kleine Gruppe jedoch entschied sich zu bleiben und ein „Maß“ zu trinken. Beim Abendessen trafen dann alle in der Jugendherberge wieder aufeinander.

Sonntag und somit der abschließende Tag der Freizeit, ging es für Alle auf eine weitere Schiffsrundfahrt an den Starnberger See. Nach der Rundfahrt wurde ein Snack eingenommen und zum Abkühlen ein Stopp am Wasser eingelegt. Abends hieß es dann leider schon Koffer packen, bevor es zum Abschluss zum gemeinsamen Abendessen außerhalb, in eine traditionelle bayrische Wirtschaft ging, um den letzten Abend mit leckerem Essen schön ausklingen zu lassen.

Am Montag, den 15. August wurden wir von zwei Großraumtaxen zum Münchner Bahnhof gebracht. So konnten wir ohne Stress unseren Zug nach Mannheim erreichen, hatten eine entspannte Rückfahrt und ließen noch einmal unseren Urlaub Revue passieren.

In Mannheim angekommen wurde unsere Gruppe schon sehnsüchtig erwartet und fiel den Eltern in die Arme.

Integrativer Sportabzeichentag 2022

SMILE e.V. und TSV 05 Rot – Leichtathletik –

Startschuss

Erst kam der Schreck – vielleicht muss der Sportabzeichentag krankheitsbedingt ausfallen –, aber dann beschlossen all die bewährten und erfahrenen Helfer, das sportliche Event gemeinsam durchzuführen. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen mit Cathrin Wehrum, das wir an diesem herbstlich kühlen Tag bitter nötig hatten, ging es an die Stationen. Da die Sprintstation belegt war, versuchten wir uns erfolglos am Standweitsprung. Doch die Leistung in der Disziplin Kraft konnten wir mit dem Medizinballweitwurf wunderbar ausgleichen. Weiter ging es zum Hochsprung, den wir alle trotz gewagter und kreativer Sprünge mit Bravour meisterten. Auch die Kurzstrecke von 50 bzw. 100 Metern brachten wir mühelos hinter uns. Nur beinahe hätten wir unseren Jonas “verloren“, der sich nicht von der Wurfstation trennen konnte. Den gemeinsamen Abschluss bildete der Langstreckenlauf, bei dem immer wieder der Teamgeist aller Helfer und Teilnehmer zu Tage tritt.

Wie jedes Jahr geht der Dank wieder an Familie Wehrum und Lothar Köhler und all die vielen Helfer, die uns immer wieder motivieren.

Christophs kreativer Sprung

Spendenaktion „Nachbarschaftshilfe“ von der Volksbank Kraichgau

Im Herbst letzten Jahres wurde von der Volksbank Kraichgau die Spendenaktion „Nachbarschaftshilfe“ ausgeschrieben. Gemeinnützige Vereine aus der Region hatten die Chance, für ihr Projekt eine Unterstützung von 1.000,- € zu erhalten.

SMILE hat sich für seine inklusive Theatergruppe „Includo! beworben. Für einen Workshop zur Vorbereitung auf das neue Stück „Der kleine Prinz“ erhielten wir eine großzügige Spende.

Am 04. August 2022 überreicht Herr Obländer unserer Vorsitzenden Ulrike Freiseis offiziell den Spendenscheck. Dafür bedanken wir uns, auch im Namen unserer Includo-Gruppe bei Herrn Obländer und den Verantwortlichen der Volksbank Kraichgau ganz herzlich.

U. Freiseis, H. Obländer

SMILE feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen.  Im Rahmen unserer Jubiläumsfeier am 22.10.22 im Veranstaltungszentrum Harres wird die Premiere des neuen Stückes „Der kleine Prinz“ sein.

Jetzt schon den Termin vormerken!

Minigolf-Sommerabend am Sankt Leoner See

Pünktlich zum Start in ein herrliches Sommer-Wochenende, standen unsere „Smilies“ am Freitag, den 22.07.2022 an der Adventure-Minigolfanlage, bei Susanne und Torsten Weis auf der Matte!

Mit der wunderschön angelegten Anlage, welche 14 Bahnen und viele beeindruckende Hindernisse enthält, haben wir in den vergangenen Jahren schon oft „Bekanntschaft“ gemacht.

Doch langweilig wurde es uns trotzdem nicht – im Gegenteil: Gestärkt mit dem allseits beliebten Wurstsalat sowie Enthusiasmus, sind wir mit sehr viel Spaß in den Abend gestartet

Und was durfte bei Minigolf, Sommer und Wochenende
auf gar keinen Fall fehlen? Richtig, ein leckeres Eis,
welches wir uns im Anschluss schmecken ließen.
Diesen herrlichen Sommerabend haben wir so richtig genossen.

Bericht von Martin Köhler

Wir waren in Berlin – Special Olympics 2022

Vom 19. Juni – 24. Juni 2022 haben in Berlin die Special Olympics national stattgefunden.

Die SMILE-Delegation auf dem Weg nach Berlin

Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung oder Mehrfachbehinderung. Sie ist vom Olympischen Komitee anerkannt.

Ziel ist es, Menschen mit geistiger Behinderung zu mehr Anerkennung und Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen.

4000 Athleten und Athleteninnen traten bei den Deutschen Meisterschaften in 20 Sportarten gegeneinander an.

Durch die Einteilung  in verschiedene Leistungsstufen, haben Sportler*innen mit verschiedenen Behinderungsgraden und Fähigkeiten die Möglichkeit sich mit anderen messen können.

Die Nationalen Spiele 2022 in Berlin waren sozusagen die Pre-Games für die Internationalen Spiele, die 2023 ebenfalls in Berlin stattfinden.

Der Verein SMILE e.V. St. Leon-Rot nahm mit vier Sportlerinnen in der Sportart Schwimmen teil und dies sehr erfolgreich.

Durch die Corona-Pandemie war das Training  auf die Deutschen Meisterschaften  nur eingeschränkt möglich. Dennoch nutzte unsere Trainerin Gabi Jag  jede Möglichkeit, um das Team gut vorzubereiten. So gingen unsere Schwimmerinnen  mit einer großen Motivation und viel Einsatzbereitschaft an den Start, um gegen die starke Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet bestehen zu können.  Lautstark unterstützte das SMILE-Team seine Schwimmerinnen. Die Atmosphäre in der Schwimmhalle steigerte sich von Tag zu Tag. An oberster Stelle stand jedoch der gemeinsame Kampf-und Teamgeist.

Maxine Höpfinger, Katrin Rombach, Melanie Scheurer und Nicole Freiseis erzielten ein gemeinsames Silber in der Staffel und weitere drei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille in den Disziplinen Brustschwimmen und Freistil.


Unsere erfolgreichen Schwimmerinnen Melanie, Maxine, Nicole und Katrin

Natürlich gab es auch außerhalb der Wettkämpfe viel zu erleben, was allen Beteiligten noch lange in besonderer Erinnerung bleiben wird.

Das erste große Highlight war die stimmungsvolle Eröffnungsfeier im Stadion Alte Försterei (Stadion des 1.FC Union Berlin).  11 000 Besucher erlebten ein großes Fest, mitgestaltet von der Band Mia, einer großen Zirkusparade und dem abschließenden Feuerwerk.

Die Athletendisko am Brandenburger Tor, bei der verschiedene DJS für eine großartige  Party-Stimmung sorgten, war ein weiteres beeindruckendes Erlebnis.

Als Rahmenprogramm fand während der sechstägigen Spiele am Neptunbrunnen ein vielfältiges Kulturprogramm mit zahlreichen Infoständen und Mit-Mach-Aktionen statt.

An zwei wettkampffreien Tagen konnte die Gruppe Berlin erkunden. Höhepunkte waren der Blick auf das Olympiagelände und den Ostteil Berlins vom Glockenturm aus, der Besuch der Reichstagskuppel mit Blick über das nächtliche Berlin und eine City-Tour mit dem Schiff, welche bei den schweißtreibenden Temperaturen sehr wohltuend war.

Den Abschluss ihrer erfolgreichen Wettkampftage feierten die Athleten und Athletinnen noch einmal  vor dem Brandenburger Tor. Die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, die Bundesinnenministerin Nancy Faeser sowie die regierende Bürgermeisterin von Berlin Franziska Giffey beglückwünschten nochmals alle Sportler*innen für ihre tollen Leistungen.

Die Stimmung beim umfangreichen Showprogramm war einfach fantastisch. Müde, aber sehr zufrieden reiste die Gruppe am 25. Juni wieder nach Hause. Am Bahnhof in Mannheim angekommen wurden unsere erfolgreichen Schwimmerinnen mit einer tollen Überraschung empfangen. Vielen Dank an Familie Hoepfinger für die schöne Idee.

Seepferdchen zum Empfang für unsere tollen Schwimmerinnen

Wir gratulieren unseren Schwimmerinnen ganz herzlich zu ihren Medaillen, die sie mit nach St. Leon-Rot gebracht haben. Ihr könnt stolz sein auf euren Erfolg.

Austragungsort für die Weltmeisterschaft von Special Olympics 2023 wird auch  Berlin sein. Da wären wir doch gerne mit dabei.  

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Trainerin Gabi Jag für die intensive Vorbereitung und für ihren Einsatz vor Ort sowie bei unseren beiden Begleiterinnen Birgit Engemann und Ulrike Freiseis und alle die uns mit ihren Spenden für dieses Event unterstützt haben.

Die Tage in Berlin werden für unsere Gruppe ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Ein tolles Mühlenfest

Am Samstag war die Mühlenwiese bei hochsommerlichen Temperaturen gefüllt von Besuchern, die einen stimmungsvollen  Sommerabend erlebten. Aber auch am Sonntag genossen viele das unterhaltsame Rahmenprogramm.

Eine super Stimmung auf der Mühlenwiese

Nach zwei Jahren Pause, waren unsere zahleichen Varianten an Crèpes wieder sehr begehrt. Außerdem konnten unsere Gäste, wie gewohnt, neben alkoholfreien Getränken auch erfrischende Sektvariationen wie Hugo, Aperol-Spritz, Ramazzotti Rosato, Sekt mit Erdbeeren und Lillet Vive genießen

Die Arbeit ist getan!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Elvira Maga, die uns wieder ihr Equipment zur Verfügung stellte  und  an ihr Crepe`s-Team, dass uns  am Sonntag unterstützt hat.

Tagelang waren unsere Helfer für den Auf-und Abbau bei der Arbeit. Aber auch beim Dienst an unserem Stand waren zahlreiche Mitglieder sowie Nichtmitglieder engagiert im Einsatz.

Ein großes und  besonderes Dankeschön an alle unermüdlichen Unterstützer und Unterstützerinnen, die uns beim zweiten Mühlenfest wieder verlässlich und tatkräftig zur Seite standen. SMILE e.V. bedankt sich bei allen Gästen, die wir an unserem Stand begrüßen durften


Auf die Party, fertig, LOS!

Du wolltest deinen Heimatort nicht verlassen, auf eine tolle Party gehen und das Ganze auch noch „fer umme“? Das gab´s tatsächlich für Vereinsmitglieder von SMILE! Dank unseren Vereinsmitgliedern Jonas Engelmann, Martin Köhler und Pierre Braun, konnte man unser SMILE-Clubhaus am Samstag, den 11.06.2022, von 20-24 Uhr, fast schon mit einem richtigen Tanzclub vergleichen.

Zu einem Musik-Mix, meist gewünscht und vieles davon auch live per Gesang dargeboten, wurde abgerockt.

Ein weiteres Highlight war dann ein Pizzaimbiss um für die weitere Tanznacht gestärkt zu sein.

Mit einer großen Polonaise, rundeten wir diese coole, tolle und bunte Party-Nacht ab und beschlossen, noch vor dem Schlafengehen, dass dies nicht die letzte selbstgemachte Party war!

Ein Dank an alle Mitwirkenden, nicht zuletzt auch an Elvira und das Reinigungsteam. Bericht von Martin Köhler