Archiv der Kategorie: Aktuelles

Reisebericht zur Freizeit in Leipzig

Am Sonntag 09.08.20, war der erste Tag unserer Städtetour nach Leipzig. Voller Vorfreude traf sich unsere sechsköpfige Reisegruppe um 9.00 Uhr am Mannheimer Hauptbahnhof. Nach einer ruhigen, kühlen Zugfahrt erreichten wir am Mittag den Leipziger Hauptbahnhof. Zum Glück war unser Hotel nicht weit und der „Check-in“ unkompliziert. Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf den Weg zu einer spannenden Stadtrundfahrt. Da staunen hungrig macht, konnten wir unser Abendessen besonders genießen. Zum Abschluss des Tages entspannten wir auf unseren Zimmern und im gemütlichen Hof unseres Hotels.

Am Montagmorgen hatten wir alle gute Laune, da uns das schöne Wetter „total“ motivierte. Wir packten unsere Rucksäcke mit Lunchpaketen und Getränken und suchten uns ein gemütliches Café zum Frühstücken. Unser Motto für den Tag: wir gehen in den Zoo! Dort bestaunten wir Giraffen, Löwen, Affen und Fische. Anschließend machten wir noch eine Bootsfahrt und schauten uns noch mehr Tiere und eine tropisch angelegte Landschaft an. Nach dem langen Laufen taten unsere Füße weh, also machten wir uns auf „die Socken“ um einen Kaffee zu trinken oder ein Eis essen zu gehen. Nach dem langen Zoobesuch liefen wir zurück ins Hotel. Auf unserem Heimweg kamen wir an einem tollen Konzert in der Innenstadt vorbei und entschlossen uns, dort noch etwas zu verweilen. Ein bewegter Tag ging spät zu Ende!

Vor dem Leipziger Zoo.

Der Dienstag begann mit einem ausführlichen Frühstücks-Buffet im Herzen der Stadt. Anschließend bummelten wir alle durch die Fußgängerzone und „plünderten“ das ein oder andere Geschäft, welches u.a. Schuhe, Klamotten, Bücher und verschiedene Souvenirs anbot. Nach einer Pause im Hotel fuhren wir mit der Straßenbahn Linie 15 zu einem der beeindruckendsten und imposantesten Sehenswürdigkeiten Leipzigs, dem Völkerschlacht-Denkmal. Es ist 91 Meter hoch und erinnert an die 1813 tobende Schlacht bei Leipzig. Immer noch fasziniert von dem tollen Ausblick, machten wir uns auf den Weg zur Karl-Liebknecht-Straße, welche in etwa mit der Champs-Élysées (Prachtstraße in Paris) vergleichbar ist und ein wahres Paradies für Multikulti-Fans bietet. Nach einem langen und heißen Fußmarsch, stiegen wir in die nächste Tram Richtung Innenstadt, um ein asiatisches Lokal zum Abendessen anzusteuern.

Unsere Reisegruppe vor dem Völkerschlachtdenkmal.

Am Mittwoch, dem vierten Tag unserer Freizeit, nahmen wir uns Zeit zum Entspannen. Dafür suchten wir im Internet einen geeigneten Ort und wurden schnell fündig. Das Öko-Bad in Leipzig Lindenthal erschien uns dafür perfekt geeignet. Das Wasser im schön angelegten Schwimmbecken hatte genau die richtige Temperatur, um uns von der heißen Sonne zu erholen. Entspannt und vom Schwimmen erfrischt, fühlten wir uns bereit für eine Führung in „Auerbachs Keller“, eins der bekanntesten und ältesten Restaurants Europas, in dem bereits Martin Luther zu Gast war. Nach diesem spannenden Erlebnis ließen wir den Abend bei Pizza und Salat ausklingen.

Der Donnerstag begann um 8:00 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als sonst. Nach einem kleinen „Bäckerfrühstück“ um die Ecke, fuhren wir mit der Straßenbahn Linie 3 nach Plagwitz, wo uns mehrere, künstlerische „Highlights“ erwarteten. In einem ehemaligen Fabrik-Gebäude wurden uns über einen Beamer die Gemälde von Van Gogh präsentiert, begleitet von schöner und entspannter Musik. Im Anschluss ging es in eine alte Spinnerei. Dort wurden mehrere Kunstobjekte zur Schau gestellt, welche die verschiedensten „Geschmäcker“ trafen; dies waren z.B. Bilder oder verschiedene Kleidungsstücke. Da die Sonne auch heute unser ständiger Begleiter war, teilten wir uns danach in zwei „Grüppchen“ auf. Ein Teil fuhr zurück ins Hotel, um ein längeres Mittagsschläfchen zu halten, der andere Teil gönnte sich eine kleine Erfrischung in einem Bistro. Danach ging es noch ein letztes Mal auf Shoppingtour. Unser Ziel war ein großes Kaufhaus, in welchem man so ziemlich jedes Accessoire zum Wohnen, Verreisen und glücklich sein, finden konnte. Sobald das nötige Geld ausgegeben und die Einkaufstaschen gefüllt waren, kam dann noch der kleine Hunger dazu. Leider fing es kurz darauf zu regnen an, sodass wir nicht in unserem eigentlichen Domizil, dem Leipziger Markt, zu Abend essen konnten. Dafür ließen wir es uns bei Burger, Pommes und Salat nochmal so richtig schmecken und bei einem leckeren Cocktail unseren letzten, gemeinsamen Abend ausklingen.

Nachdem wir am Vorabend schon unsere Koffer gepackt hatten, starteten wir am Freitag mit der Zimmerkontrolle in den Tag. Da wir noch genug Zeit bis zur Abfahrt hatten, dachten wir, es wäre schön gemütlich etwas länger Frühstücken zu gehen. Leider hatten wir unseren Plan ohne unsere treuen Begleiter, die Wespen, gemacht. Aus einem lang geplanten Brunch wurde deshalb nur ein normales Frühstück, welches wir mit einer letzten Tour durch die Stadt verknüpften. Gut gestärkt führte uns der Weg zurück ins Hotel, um die Koffer abzuholen. Unsere Reisegruppe begab sich auf den Weg zum Hauptbahnhof und musste nur kurze Zeit warten, bis sie einsteigen konnte. An unseren Plätzen angekommen siegte die Müdigkeit. Das war ein toller Urlaub, aber wir freuten uns auch auf Zuhause.

Autoren der einzelnen Berichttage:
Anna-Lena Herrmann, Nicole Freiseis, Martin Köhler und Verena Schneiders

Kampf gegen das Unkraut gewonnen

Am Samstag den 11. Juli 2020 erschienen viele fleißige Helfer unserer SMILE-Jugend, trotz 25°C im Schatten, um dem Unkraut am Vereinsheim gemeinsam Herr zu werden. Wenig Schatten und vielen Trinkpausen zum Trotz, konnten unsere Smilies wieder einmal beweisen, dass man mit viel Spaß und ein paar Freiwilligen unsere Gemeinde St. Leon-Rot tatkräftig unterstützen kann.

Unsere Smilies fleißig bei der Arbeit.

Spende der Aktion „Spucktuch“ an SMILE e.V.

dav

Eine kleine private Frauengruppe aus St. Leon-Rot ergriff frühzeitig die Initiative und nähte ehrenamtlich ca. 1.000 waschbare Mundschutzmasken in vielen Farben und Mustern.

Ihre Schutzmasken verteilten sie kostenlos an Einrichtungen, aber auch die Bevölkerung von St. Leon-Rot konnte sich unter dem Kennwort „Spucktuch“ per Mail bei der Gruppe melden und wurde so kontaktlos mit Masken versorgt. Eine großartige Aktion, da der Mundschutz in der Corona-Krise schnell zur Mangelware wurde. Viele wollten sich gerne für dieses wertvolle Engagement mit einem finanziellen Beitrag erkenntlich zeigen. So beschloss die Frauengruppe, nach Abschluss der Aktion den beachtlichen Erlös von 400 Euro an eine Einrichtung in St. Leon-Rot zu spenden.

In dieser außergewöhnlichen Zeit, ist die Spende eine tolle Überraschung für SMILE e.V., über die wir uns ganz besonders freuen. Wir werden sie für die sportlichen und kulturellen Aktivitäten unserer Vereinsjugend verwenden. So wie viele Aktive aus anderen Vereinen, wünschen sich auch unsere Mitglieder, dass gemeinsame Aktivitäten bald wieder möglich sind. Bei den Initiatorinnen und den großzügigen Spendern möchten wir uns ganz herzlich für diese Unterstützung bedanken.

Wir wünschen allen weiterhin viel Zuversicht und Gesundheit!

Martins Arbeitstag

Auch wir helfen mit!
Seit vielen Jahren arbeiten junge Menschen mit Beeinträchtigungen aus unserem Verein SMILE e.V. in inklusiven Arbeitsbereichen, wie z.B. in Pflegeeinrichtungen. Auch in dieser schwierigen Zeit stehen sie ihren Kolleginnen und Kollegen täglich als Unterstützer zur Seite. Über ihre berufliche Tätigkeit wollen wir berichten:

Betreuung mit Herz – Mein Arbeitstag im Pflegeheim

Mein Name ist Martin Köhler, ich bin 26 Jahre alt und arbeite seit 7 Jahren in einem Hockenheimer Pflegeheim.

In unserem Haus gibt es insgesamt vier Stationen.
Zwei davon sind für junge pflegebedürftige Menschen, die z.B. durch schwere Unfälle oder epileptische Anfälle auf tägliche Hilfe angewiesen sind. Auf den beiden anderen Stationen, auf welchen ich hauptsächlich unterwegs bin, leben unsere Senioren*innen, denen die Corona-Krise und das damit verbundene Besuchs- und Ausgehverbot besonders zu schaffen macht. Deswegen ist mein Job als Alltagsbetreuer in diesen Tagen umso wichtiger und ich möchte mit diesem Bericht einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.

Am liebsten und gerade jetzt, bei recht frühsommerlichem Wetter, nutzen viele Bewohner unsere Unterhaltungsangebote, die dann auf den hauseigenen Balkonen und Terrassen stattfinden. Darunter findet man z.B.: alte Volkslieder miteinander singen, aus der aktuellen Zeitung oder Geschichten von früher vorlesen, Rate- bzw. Quizrunden, Spiel- u. Gymnastik-Angebote u.v.m.. Manche Senioren setzen sich aber einfach nur dazu, um die Sonne zu genießen. Alles findet im Moment mit dem gebotenen Mindestabstand statt.

Auch Bingo steht auf unserem Programm und ist bei den Bewohnern sehr beliebt.

Zu Festtagen bieten meine Kolleginnen und ich auch Sonderprogramme an, wie z.B. vor Ostern habe ich mit den Senioren Eier gefärbt und jeder bekam hinterher (s)ein selbstgefärbtes Osterei.

Wer jetzt denkt, dass das alles ist, was wir Alltagsbetreuer tun, der hat sich getäuscht, denn leider kann nicht jeder Bewohner aus dem Bett oder sitzt im Rollstuhl. Für diese Senior*innen ist die Stimulierung des Körpers und der Sinnesorgane sehr wichtig. Meine Arbeitsutensilien sind dabei ein Igelball und eine Bodylotion. Wichtig ist außerdem die Hilfe bei den täglichen Mahlzeiten, die nicht nur aus der Unterstützung beim Essen und Trinken besteht, sondern häufig auch aus gutem Zureden, damit wenigstens ein paar Häppchen der Speisen gegessen werden.
Aber auch draußen vor der Tür unserer Einrichtung endet mein Aufgabenbereich nicht. Wenn eine Bewohnerin oder ein Bewohner einen Arzttermin hat, sind wir Alltagsbetreuer*innen die Begleitpersonen. Im Moment werden allerdings nur äußerst notwendige Arztbesuche wahrgenommen, da wegen Corona so wenig wie möglich Aufenthalte außerhalb der Pflegeeinrichtung stattfinden sollen.

Für Bewohner, die einen besonderen Wunsch haben, kaufe ich auch gelegentlich in meiner Freizeit ein. Es sind oft nur Kleinigkeiten, die aber gerade in der Corona-Quarantäne ein wenig Ablenkung bringen und dankend entgegengenommen werden.  Es gibt mir immer ein gutes Gefühl helfen zu können und mit der Hoffnung, dass der Corona-Schreck bald ein Ende hat, habe ich mich gefreut, mit diesem Bericht „Flagge“ für unsere Arbeit zeigen zu können. Ich wünsche mir, auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen in unserer Branche, dass uns die gesellschaftliche Anerkennung auch nach „Corona“ erhalten bleibt.

Bericht von Martin Köhler 

Nicoles Arbeitstag

Auch wir helfen mit!
Seit vielen Jahren arbeiten junge Menschen mit Beeinträchtigungen aus unserem Verein SMILE e.V. in inklusiven Arbeitsbereichen, wie z.B. in Pflegeeinrichtungen. Auch in dieser schwierigen Zeit stehen sie ihren Kolleginnen und Kollegen täglich als Unterstützer zur Seite. Über ihre berufliche Tätigkeit wollen wir berichten:

Mein Arbeitstag in einer Pflegeeinrichtung

Ich heiße Nicole Isabel Freiseis und bin Alltagsbegleiterin in einer Seniorenpflegeeinrichtung. Dort helfe ich älteren Menschen, die Unterstützung brauchen. Aber jetzt möchte ich euch etwas zu meiner Arbeit in der Einrichtung erzählen. Seit vier Jahren arbeite ich dort und helfe in der Sozialen Betreuung mit.

Meine Aufgaben sind: Tische abräumen und abwischen, für das Frühstück die Brote schmieren, kleinschneiden oder den Brei vorbereiten, die Senioren speisen, die nicht so richtig Brot und Brötchen essen können oder Schwierigkeiten beim Schlucken haben. Am Montag biete ich z. B. in der Kleingruppe eine Quizrunde an. Am Freitag gibt es dann das Gymnastikangebot „Fit und fröhlich“. Außerdem gehört zu meinen Aufgaben die Einzelbetreuung der älteren Menschen, wie in den Garten gehen, Gedichte und Geschichten von früher oder Märchen vorlesen, mit ihnen Musik hören, Bilder anschauen und vieles andere.

Ausgerüstet mit Schutzkittel und Mundschutz bin ich allzeit bereit für die Einzelbetreuung und alle ihre anderen Aufgaben in der Einrichtung.
 

Alle meine Kolleginnen und Kollegen der Sozialen Betreuung sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen anderen Bereichen der Einrichtung, geben sich sehr viel Mühe jetzt in der Corona Krise den Bewohnern mit schönen Angeboten auf ihren Wohnbereichen eine Freude zu machen und dafür zu sorgen, dass es allen gut geht. Nun hoffen wir jeden Tag, dass alle gesund bleiben, damit unsere Senioren auch weiterhin gut versorgt sind.

Bericht von Nicole Freiseis

Auch unser Verein SMILE e.V. bedankt sich hiermit bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von sozialen und pflegerelevanten Einrichtungen, sowie bei Krankenschwestern und Ärzten für ihren unermütlichen Einsatz, den sie in Corona-Zeiten häufig noch intensivieren müssen, um Leben zu retten und zu erhalten und sich dabei der Gefahr einer Ansteckung aussetzen. Bleibt stark und vor allem gesund, wir denken an euch.

Katrins Alltag in der Corona-Krise

Hallo, ich bin Katrin

und seit vielen Jahren bei SMILE e.V. aktiv.

Auch in Zeiten von Corona geht es mir gut. Ich habe nun viel Zeit, um Klavier zu spielen. Die Klavierstunde und Bandprobe erfolgt über das Programm Zoom. Es ist schön. So kann ich einige Freunde und Freundinnen sehen und sprechen.

Hier bin ich beim Proben. Mechthilde unsere Trommelchefin,  ist über mein Notebook zugeschaltet.
Hier bin ich beim Proben. Mechthilde unsere Trommelchefin,  ist über mein Notebook zugeschaltet.

Ansonsten nutze ich die Zeit für meine Hobbies Malen, Kochen und Backen. Ich habe schon viele neue Rezepte ausprobiert. Das schöne Wetter lädt zum Spazierengehen oder Rad fahren ein und so bewege ich mich jeden Tag an der frischen Luft.

Ich vermisse meine Arbeit, den Sport und das Theater spielen mit euch und kann hoffentlich bald alle wieder in meine Arme schließen.

Wünsche allen ein schönes Osterfest.

Eure Katrin

Bericht von Katrin Rombach

Peters Bienenhotel

Hallo Smilies,

letztes Wochenende habe ich 2 Bienenhotels gebastelt und das kostenlos und ohne in den Baumarkt zu fahren.

2 alte große Konservendosen hatten wir noch; Bambusstäbe von alten Zaunelementen auch. Die Dosen habe ich abgebürstet und die Bambusstäbe etwas kürzer als die Dose gesägt, damit der Eingang besser vor Regen geschützt ist. In den Boden wurden 3 Löcher gebohrt und dann mit Schrauben auf ein Brett hinter dem Zaun geschraubt. Zum Schluss habe ich die Dosen außen noch mit Klarlack eingesprüht, damit sie nicht so schnell durchrosten. Gesägt wurde natürlich „politisch korrekt“ von Hand. Inzwischen sind schon einige der „Wohnungen“ von verschiedenen Bienenarten bewohnt.

Wenn es am nächsten Wochende auch wieder so schön ist, setzen wir uns in die Sonne und schauen den Bienen beim Arbeiten zu. Vielleicht fällt uns aber auch noch etwas Spannenderes ein …

Liebe Grüße von Peter und Gabi

Bericht Mitglied Peter Büchler

Spende vom Lions-Club Walldorf-Astoria

Wie schnell die Ausbreitung des Corona-Virus täglich neu, Maßnahmen und Einschränkungen für unseren Vereins- und Lebensalltag fordert, konnten wir uns am 11. März 2020 bei der Spendenübergabe mit den Vertretern des Lions-Club Walldorf-Astoria noch nicht vorstellen.

Somit durften als letzte Aktivität von SMILE e.V. St. Leon-Rot vor den Veränderungen im Vereinsleben, unsere beiden Vorsitzenden Ulrike Freiseis und Kirsten Schmitz, im neuen Jugendzentrum von St. Leon-Rot aus den Händen des Präsidenten der Lions, Ad Hoogenberg, die großzügige Spende über 1.200 Euro entgegen nehmen. Anwesend waren auch der 2. Vorsitzende des Clubs, Michael Thomeier, sowie Club-Mitglied Peter Rasper.

v.l.n.r.: Peter Rasper (Mitglied Lions Club), Kirsten Schmitz (2. Vorsitzende SMILE), Ulrike
 Freiseis (1. Vorsitzende SMILE), Claudia Gottuk-Brede (Leiterin Theaterprojekt SMILE),
 Michael Thomeier (2. Vorsitzender Lions Club), Ad Hoogenberg (Präsident Lions Club) und
 vorne unsere beiden jungen SMILE-Mitglieder Nicole und Jonas mit dem Spendenscheck.

Mit dem Namen Walldorf-Astoria möchte der Lions-Club das vorbildliche Handeln von Johann Jakob Astor und die von ihm gegründete Astor-Familie in den Vordergrund stellen. Er hat gezeigt, wie sich Menschen für andere Menschen einsetzen können. In diesem Sinne engagieren sich die Lions ehrenamtlich für soziale Ziele, fördern kulturelle Projekte und setzen sich für Völkerverständigung, Toleranz, Humanität und Bildung ein. Die dafür erforderlichen Gelder werden durch Aktivitäten, Veranstaltungen, Spenden von Mitgliedern und von Sponsoren erbracht.

Mit der Spende kann sich SMILE e.V. nun endlich, den schon lange benötigten Beamer mit Leinwand, anschaffen. Beides kommt in unserer inklusiven Theatergruppe „Includo!“, aber auch bei den anderen, vielfältigen Aktivitäten des Vereins zum Einsatz. Deshalb waren bei der Spendenübergabe auch die Leiterin der Theatergruppe Claudia Gottuk-Brede, sowie als Mitglieder der Gruppe, Jonas Brede und Nicole Freiseis anwesend.

Für die stattliche Spendensumme bedankten sich unsere beiden Vorsitzenden bei den Vertretern des Lions-Club ganz herzlich.

Wir hoffen, dass wir die gewaltige Krise gemeinsam bewältigen können, um danach wieder die Möglichkeit zu bekommen, unsere Vereinsaktivitäten mit vereinten Kräften wie gewohnt fortzuführen. In diesem Sinne wünschen wir allen, Gesundheit, viel Geduld und Zuversicht.

Die etwas andere Winterfeier

In der Harres-Kegelstube verbrachten wir alle einen schönen Abend.

Auch wenn sich der Winter in dieser Saison nicht so richtig bemerkbar machte, lud SMILE e.V. seine Mitglieder auch dieses Jahr wieder zur jährlichen Winter-Familienfeier ein. Und feiern konnten wir in doppelter Hinsicht, denn unser Veranstaltungstermin fiel diesmal auf den Faschingsfreitag.

Bei köstlicher Pasta geschlemmt, sowie an vier Kegelbahnen getobt, kam deshalb auch 2020 der Spaß im Harres nicht zu kurz. Das Buffet mit drei verschiedenen Nudelgerichten, inklusive einer vegetarischen Variante, ließ geschmacklich keine Wünsche offen. Abgerundet wurde dies durch eine kleine Salatauswahl.

Nach dem Essen sorgte die Trainerin unserer Sportgruppe, Judith Wilke für Unterhaltung, in dem sie traditionell während der Feier zwei unserer Sportler mit ihrem errungenen Sportabzeichen kührte. Wer es bisher nicht geschafft hat, die begehrte Trophäe zu bekommen, muss aber nicht den Kopf hängen lassen, denn schon im kommenden Sommer bietet sich die nächste Gelegenheit, den Kampf anzutreten.

Wer Lust hatte, konnte sich danach beim Kegeln ein paar Kalorien vom Buffet wieder abtrainieren. Ansonsten gab es natürlich auch die Möglichkeit mit anderen Mitgliedern ins Gespräch zu kommen.

Neben gemütlicher Konversation gab es auch „Action“ beim Kegeln.

In diesem Sinne freuen wir uns alle, auf viele schöne Ereignisse im noch recht jungen Jahr 2020 und ein baldiges Wiedersehen in fröhlicher Runde.

Bericht von Martin Köhler

„Happy Smile – Auftritt“ beim Seniorenfasching

Unter dem Motto „Happy Smile“ stand auch in diesem Jahr wieder ein Auftritt unserer SMILE- Trommelgruppe im Harres beim Seniorenfasching an. Nach der Pause saßen wir in unseren selbst gestalteten T-Shirts auf der Bühne und warteten gespannt und voll konzentriert auf den Startschuss – Herzklopfen.

Der Vorhang öffnete sich, ein kurzer, versichernder Blick zur Trommelchefin und wir begannen mit dem Stampfkanon. Zuerst flüsterten wir nur, das Publikum war sichtlich neugierig und wurde augenblicklich leiser. Dann wurden wir lauter, führten unsere eingeübte Bodypercussion durch und forderten nun das Publikum auf mitzumachen. Dieses ließ sich nicht zwei Mal bitten und klatschte, stampfte und sprach mit uns im Chor.

Nachdem Nicole und ich, unsere Gruppe beim Publikum vorgestellt hatten, ging es auch gleich weiter mit einem Rhythmuspuzzle. Im Takt spielten wir ineinandergreifende Grooves, die zusammen ein harmonisches Bild ergaben. Unterbrochen wurde dieses Spiel von verschiedenen Breaks in denen wir zusätzliche Einlagen und Rhythmen einbrachten.

Der letzte Programmpunkt war eine Begleitung zum Lied „Happy“ von Pharrell Williams. Mit dem schnellen Takt war das Lied zwar eine ganz neue Herausforderung für uns Trommler, aber trotzdem schafften wir es, auch diese Aufgabe zu meistern. Zum Ende des Songs standen alle auf und tanzten fröhlich auf der Bühne. Beim Schlusstakt erstarrten wir in unseren Bewegungen und wurden mit einem tosenden Applaus belohnt.

Schließlich noch ein paar kurze, abschließende Worte von uns beiden Rednerinnen der SMILE- Trommelgruppe, noch ein paar Verbeugungen und lobende Worte, dann war der Auftritt geschafft und wir Trommler waren es auch. Alle waren stolz auf das, was sie geleistet hatten. Wir waren einfach nur happy!

Wir bedanken uns bei der BNN Karlsruhe für die Unterstützung und möchten vor allem ein großes Dankeschön an unsere Trommelchefin Mechthilde richten, die es mit viel Geduld und Hartnäckigkeit schafft, uns immer wieder neu zu motivieren!

Bericht von Alina Cerwenetz