Wohnen

Inklusive Wohngemeinschaft

Unterstützen Sie unser Vorhaben!

Junge Menschen mit Handicap wollen wohnen und leben wie andere auch!

In der Franziskusstraße in St. Leon – Rot möchte der Verein SMILE  ein gemeinschaftlich orientiertes Mehrgenerationenwohnen realisieren.

Für Menschen mit Beeinträchtigungen gibt es im ländlichen Raum keine geeigneten, wohnortnahen inklusiven Wohnangebote. Einzigartig ist die Verbindung von einem gemeinschaftlich orientierten Mehrgenerationenwohnen mit einem inklusiven Wohnangebot vor Ort.

In 18 Jahren ist es SMILE gelungen, dass Menschen mit Beeinträchtigungen wahrgenommen werden und ins Gemeindeleben eingebunden sind. Das Miteinander und die Vielfalt der Aktivitäten im Verein sind eine große Bereicherung für alle und tragen wesentlich zur positiven persönlichen Entwicklung der Menschen mit und ohne Handicap bei.

In diesem Sinne ist es unabdingbar, dass sich SMILE für die Realisierung eines entsprechenden Wohnprojektes in St. Leon-Rot einsetzt.

Die in 2009 von Deutschland ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention fordert die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Mit unserem inklusiven Wohnangebot machen wir einen großen Schritt in diese Richtung.

 „Mehrwert für alle!“

Ein innovatives und beispielgebendes inklusives Wohnprojekt in St. Leon-Rot

(Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

Die bereits 2009 ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention hebt hervor, dass im Bereich “Wohnen“ dringender Handlungsbedarf geboten ist. Dies wollen wir mit unserem Wohnprojekt aufgreifen und jungen Menschen, die dauerhaft auf Unterstützung angewiesen sind, eine Zukunftsperspektive bieten.

Die Wohnform hat große Bedeutung für die Selbstbestimmtheit und für die Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben. Die breitgefächerten Vereinsaktivitäten haben das Leben und auch die Entwicklung der Persönlichkeit der jungen Menschen maßgeblich positiv geprägt. Durch dieses bestehende Netzwerk wollen die jungen Menschen mit Hilfebedarf weiterhin in der Gemeinde leben.

Die Nähe zur Familie, dem Arbeitsplatz und zu den Freunden bleibt erhalten.

Mit unserem Wohnprojekt wollen wir gemeinschaftlich orientiertes Mehrgenerationenwohnen mit einem inklusivem Wohnangebot im ländlichen Raum verbinden. Die jungen Erwachsenen mit Beeinträchtigung erfahren dadurch ein Leben mit familienähnlichen Strukturen und gehören ganz selbstverständlich dazu. Es ergibt sich daraus ein lebenswertes Zuhause, geprägt von Geborgenheit, Lebensfreude und Sicherheit. Die „Gelebte Vielfalt“ fördert ein miteinander und voneinander lernen. Lebenspraktische Fähigkeiten wie beispielsweise Kochen, Gartenarbeit, handwerkliche Kenntnisse, etc. können innerhalb der Hausgemeinschaft weitergegeben werden. Sie fördern bei den Menschen mit Handicap Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit.

Obwohl der Bedarf vorhanden ist, fehlen insbesondere im ländlichen Raum entsprechende Wohnkonzepte. Tatsache ist, dass es für junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen derzeit keine Wahlmöglichkeit bezüglich der Wohn-und Lebensform gibt. Auch große soziale Dienstleister haben kein entsprechendes ortsnahes Angebot. Die bestehenden Wohnangebote haben meist einen separierenden Charakter. Unser Projekt wird hierzu eine Alternative sein. Dieses dauerhafte Wohnangebot steht unabhängig vom Verein jedem offen.

Die jungen Erwachsenen mit Einschränkungen sind von Beginn an in die Entwicklung des Vorhabens einbezogen. Sie können ihre persönlichen Wünsche frühzeitig sowohl bei der baulichen Gestaltung der Wohngemeinschaft als auch des Gesamtprojektes und beim Wohnkonzept einbringen.

Für die Wohngemeinschaft wird eine ambulant betreute Wohnform angestrebt.

Der Dienstleister Habito e.V. aus Heidelberg wird das ambulant betreute Wohnen in unserer Wohngemeinschaft unterstützen. Schon in der augenblicklichen Vorlaufphase bereiten Mitarbeiter*innen von Habito durch verschiedene Workshops sowie Trainingseinheiten die zukünftigen Bewohner*innen auf ihre neue Wohnsituation vor. In den jetzigen Planungsstand sind bereits Ergebnisse eingeflossen.

Zum Miteinander in der späteren Hausgemeinschaft gehören die Bewohner*innen mit Einschränkungen ganz selbstverständlich dazu. Sie lernen die zukünftigen Mitbewohner*innen bereits in der Planungsphase kennen.

Mit dem Bau der Wohngemeinschaft leisten wir in St. Leon-Rot einen maßgeblichen Beitrag für inklusives Wohnen und schaffen bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit Handicap.

Wohnung der SMILE Wohngemeinschaft

SMILE möchte, in dem in Planung befindlichen Mehrgenerationen Wohnprojekt, eine Wohnung erwerben. Die barrierefreie Wohnung liegt im 1. OG und wird eine Gesamtgröße von ca. 335 m² haben.

Geplant sind 8 Einzelzimmer, 2 davon in rollstuhlgerechter Ausführung. Die Größe der Einzelzimmer beträgt ca. 25 m², inklusive ca. 4 – 6 m² für die Nasszelle.

Zur Wohnung der Wohngemeinschaft gehören zwei Tiefgaragen-Stellplätze und zwei Stellplätze im Freien.

Die Einzelzimmer werden von den Bewohnern*innen entsprechend ihren individuellen Wünschen selbst ausgestattet.

Folgende rollstuhlgerechte Gemeinschaftsflächen sind vorgesehen:

  • Wohn-Essraum, ca. 46 m²
  • Küche, ca. 16 m²
  • Hauswirtschaftsraum, ca. 9 m²
  • Abstellraum, ca.3 m²
  • Gäste-WC, ca. 3 m²
  • Flur / Diele, ca.35 m²

Dazu gehören  Tiefgaragen-Stellplätze und zwei Stellplätze im Freien. Davon ist jeweils einer rollstuhlgerecht ausgeführt.

Die Ausstattung der Gemeinschaftsflächen erfolgt durch den Verein SMILE.

Bedingt durch die Nutzung der Wohnung als Wohngemeinschaft entstehen durch die bauliche Sonderausstattung (Schallschutz, Lüftung innerhalb der Zimmer, Medientechnik) erhebliche Mehrkosten.

Grundriss  WG-Wohnung

Gebäude Darstellung

Mehr Informationen zum Mehrgenerationenwohnen unter:

http://www.mehrwertwohnen-slr.de