Alle Beiträge von Sonja Köhler

Einladung zum Stammtisch

In der Franziskusstraße in St. Leon-Rot soll eine Mehrgenerationen-Wohnanlage mit 19 barrierefreien Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung oder zur Vermietung entstehen.

Mit dem Bau von 19 Wohnungen soll im Herbst 2021 begonnen werden. Damit wird ein zukunftsweisendes, generationenübergreifendes, inklusives Wohnkonzept verwirklicht.

Die Initiatoren-Gruppe sucht interessierte Familien, Paare, Alleinstehende, Senioren u.a., die sich neben dem Wohnen in den eigenen vier Wänden, gerne aktiv in einer Gemeinschaft engagieren. Zusammenhalt ist wichtig und ein Wohnumfeld, in dem Menschen füreinander da sind. Mit dem Ziel „Gemeinsam statt einsam“, schafft Mehrgenerationenwohnen Begegnungsräume und ein Miteinander von Jung und Alt unter einem Dach. Dazu gehört auch eine Wohngemeinschaft von acht jungen Menschen mit Beeinträchtigungen. Zur Förderung des gemeinschaftlichen Wohnens ist ein Gemeinschaftsraum, eine Werkstatt, ein gemeinschaftlich genutzter Wasch- und Trockenraum sowie eine schöne Gartenfläche vorgesehen. Die Gemeinschaftsflächen stehen allen Bewohnern zur Verfügung.

Sie möchten mehr über das geplante Wohnprojekt erfahren? Gerne informieren wir Sie bei unserem Stammtisch und freuen uns über einen lockeren Austausch und das Gespräch mit Ihnen.

Aufgrund der bestehenden Corona-Verordnung, bitten wir Sie um eine vorherige Anmeldung per Mail: info@mehrwertwohnen-slr.de oder telefonisch bei Kirsten Schmitz: 06227/880076
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mehr Informationen unter: www.mehrwertwohnen-slr.de

Ergebnis zur Nominierung Unserer Theatergruppe „Includo“ für den deutschen Amateurtheaterpreis

Wir haben mit 970 Stimmen den 3. Platz belegt. Das Abstimmungsergebnis ist grandios. Es zeigt wieviele Freunde unsere Theatergruppe und somit unser Verein hat, die alle für uns abgestimmt haben.

Die Siegergruppe hatte 1.400 und der 2. Platz 1025 Stimmen. Da kann sich unser Ergebnis doch sehen lassen. Auch mit dem 3. Platz gehören wir zu den Siegern, denn wir haben es unter die ersten drei geschafft!

Danke für Eure tolle Unterstützung!!
Eure Includos

Für den deutschen Amateurtheaterpreis „Amarena 2020“ in der Sparte „Theater ist Leben“ schaffte Includo mit dem neuesten Stück „Manche mögen´s heiss“ die Nominierung unter die ersten drei Preisträger. Hierbei spielte die Bedeutung der Theaterarbeit, im Leben der Darsteller, eine Rolle.

Includo ist eine inklusive Theatergruppe, in der junge Menschen mit und ohne Handicap Theater spielen. Unsere Theatergruppe beeindruckte das Publikum schon 2016 mit ihrem ersten Stück „Amor und Psyche“ (Bewegungs- und Tanztheater) und 2018 mit dem zweiten Stück „Unser Sommernachtstraum“.  

Im Oktober 2019 war die Premiere der Kriminalkomödie „Manche mögen’s heiss“, nach Billy Wilder, in Kooperation mit und unter Begleitung einer inklusiven Musikgruppe der Musikschule Dielheim – Horrenberg. Im November 2019 wurde das Stück im Rahmen des „Inklusionstags Heidelberg“, mit Unterstützung der Volkshochschule Schwetzingen, ein weiteres Mal vor einem begeisterten Publikum im Franz-Danzi-Saal in Schwetzingen aufgeführt.

Unter 167 Bewerbern aus ganz Deutschland wurden 15 Theatergruppen in fünf verschiedenen Sparten vom BDAT (Bund Deutscher Amateurtheater e.V.) als Preisträger nominiert.
Die Nominierung erfolgte, da Includo inklusiv und mehrgenerational arbeitet, Netzwerkarbeit durch das Zusammenwirken mit anderen inklusiven Vereinen leistet und den Blick der Darstellerinnen und Darsteller für „das Besondere in jedem Menschen“ öffnet. Damit arbeitet Includo dem Weltbild einer „Gleichwertigkeit aller Menschen“ zu. (A. Nadkarni, amarena Kuratorium)

Im Veranstaltungskalender des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) steht das Festival zum Deutschen Amateurtheaterpreis amarena, bei dem die nominierten Theatergruppen ihre Inszenierungen präsentieren, alle zwei Jahre auf dem Programm. Aufgrund der aktuellen Situation fand die Veranstaltung nicht wie geplant, in Friedrichshafen (Baden-Württemberg), sondern vom 10. bis 12. September 2020 im digitalen Raum statt. Aus diesem Grund entschied die Bevölkerung per online-Abstimmung über den Publikumspreis in unserer Kategorie „Theater ist Leben!“ die Preisträger*innen.

Rückblick Sommerfreizeit Hamburg

Die langersehnte Freizeit, die trotz Corona stattfinden durfte, stand endlich vor der Tür. Am Samstag, den 08.08.20 trafen sich acht junge Erwachsene von SMILE e.V., mit ihren drei Betreuern, in Mannheim am Hauptbahnhof. Wie auf heißen Kohlen, warteten alle auf den ICE, der uns nach Hamburg bringen sollte. Pünktlich um 12:05 Uhr traf er ein und nach der Verabschiedung von den Eltern, saßen wir auch schon im Abteil auf unseren Plätzen. Gegen 16:40 Uhr endete unsere Fahrt in Hamburg. Mit der U-Bahn gings dann weiter zu den Landungsbrücken, wo unsere Jugendherberge war. Nach dem Einchecken warteten wir bei 31 Grad auf das warme Abendessen. Trotz der Erschöpfung von der langen Reise stiefelten wir danach alle zusammen an den Hafen, um den Schiffen beim Einfahren zuzuschauen und beobachteten ein großes Feuerwerk. 

Am Sonntagmorgen um 07:00 Uhr, trafen wir uns alle zum ersten Frühstück. Nach der Stärkung machten wir uns mit der Schiffslinie 62, von den Landungsbrücken aus, auf den Weg zum Elbstrand in Övelgönne. Mit viel Trinken verbrachten wir eine schöne Zeit im Wasser und am Strand. Wir spielten Gitarre und sangen alle kräftig mit. Nach einer Verschnaufpause in der Jugendherberge, machten wir uns auf den Weg in eine Pizzeria. Mit vollem Magen besuchten wir das „Hard Rock Cafe“ an den Landungsbrücken. Denn was ist schon Hamburg ohne das berühmte Kult-Lokal mit seinem internationalen Flair. Einige Meter weiter spielte eine Liveband, der wir lange Zeit lauschten, bis wir zur Abendattraktion übergingen. Wir überraschten unsere Teilnehmer mit einer Abendlicht-Rundfahrt durch den Hafen und durch die Speicherstadt. Die Fahrt wurde von einem Moderator begleitet, der uns viel über die historische Geschichte von Hamburg erzählte. Müde und bepackt mit großartigen Eindrücken, gingen wir zurück in die Jugendherberge.

Gruppenbild in der Pizzeria.


Zu früher Stunde, um 07:00 Uhr, trafen wir uns am Montag wieder alle beim gemeinsamen Frühstück. Danach saßen wir zusammen und machten Musik, um den Tag ruhig anzugehen. Schließlich mussten wir uns für die große Europa-Passage stärken, damit wir die Shopping-Tour in den 120 Shops auf fünf Etagen, gut durchhalten konnten. Mit einem Mittagsvesper an der Außenalster genossen wir das schöne Wetter. Gemeinsam liefen wir noch in einen Park und verbrachten dort schöne Momente.

Am Dienstag klingelte der Wecker ebenfalls früh. Tagesprogramm war der wunderschöne Park „Planten un Blomen“. Uns erwartete ein wunderschöner Park mit beeindruckenden Pflanzen und einem Wasserspielplatz. Diesen nutzten wir die ganze Zeit, denn wir hatten wieder 34 Grad. Aufgrund der Corona-Situation blieben die Gewächshäuser geschlossen. Das hinderte uns aber nicht daran, schöne Spaziergänge und großartige Erlebnisse zu haben. Zum Abendessen fuhren wir wieder in die Jugendherberge zurück und ließen den Abend dort ausklingen.

Am Mittwochmorgen mussten wir uns beim Frühstück besonders gut stärken, denn wir hatten wieder ein volles Programm geplant. Nach ein paar Einkäufen an den Landungsbrücken, fuhren wir mit der Schiffslinie 72 zur Elbphilharmonie. Von ganz oben hatten wir einen grandiosen Blick über den Hafen und über Hamburg. Beim Vespern in einem nahegelegenen Park, besprachen wir gemeinsam unser nächstes Ziel, ein 3D Museum in St. Pauli. In diesem Museum war unsere Wahrnehmung besonders beansprucht. Wir durften zu dritt Einrad fahren, mit Aladdin auf seinem Teppich reiten und eine große Schlucht bezwingen. Diese Erlebnisse verdankten wir der 3D Technik. Nach dem Besuch eines nahegelegenen Parks, schleppten wir uns mit knurrendem Magen zum Abendessen in die Jugendherberge zurück.

Wir besuchten zahlreiche Parks in Hamburg.


Der Donnerstag war unser letzter vollständiger Tag. Nach dem Frühstück begaben wir uns wieder auf Schusters Rappen an die Landungsbrücken, um mit der Schiffslinie 62 an den Elbstrand zu fahren. Fast wie auf Bestellung durften wir einem großen Frachtschiff dabei zusehen, wie es in den Hafen einfuhr. Nach ein paar leckeren Fischbrötchen zum Mittagessen, gingen wir ins Panoptikum, dem ältesten Wachsfigurenkabinett in ganz Deutschland.  Anschließend verbrachten wir eine schöne gemeinsame Zeit im Elbpark, einem Park in St. Pauli. Da das Musical „König der Löwen“ wegen Corona ausfallen musste, machten wir im Park unser eigenes Event. Wir ließen Disney Songs ablaufen und sangen dazu. Leider stand danach noch das Kofferpacken an.

Freitag war der Tag der Heimreise. Dennoch durften wir uns noch auf eine letzte gemeinsame Aktion freuen. Ziel war die Stadtrundfahrt in einem Doppeldeckerbus. Uns wurde gezeigt, wo Udo Lindenberg wohnt, wo er abends gerne ein Bierchen trinkt und wo Otto Waalkes am liebsten Essen geht. Wir fuhren auch durch die Speicherstadt und durch ein reiches Viertel mit wunderschönen Gärten. Wir bedauerten die Abreise sehr, doch irgendwann wurde es Zeit unsere Koffer aus der Jugendherberge zu holen. Mit all unserem Gepäck liefen wir an die Landungsbrücken, um mit der S3 zum Hamburger Hauptbahnhof zu fahren. Unser ICE fuhr pünktlich auf die Minute um 16:23 Uhr ein. Nach der Ankunft im Mannheimer Hauptbahnhof und nach kurzen Gesprächen mit den Eltern, fuhren alle müde nach Hause.

Reisebericht zur Freizeit in Leipzig

Am Sonntag 09.08.20, war der erste Tag unserer Städtetour nach Leipzig. Voller Vorfreude traf sich unsere sechsköpfige Reisegruppe um 9.00 Uhr am Mannheimer Hauptbahnhof. Nach einer ruhigen, kühlen Zugfahrt erreichten wir am Mittag den Leipziger Hauptbahnhof. Zum Glück war unser Hotel nicht weit und der „Check-in“ unkompliziert. Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf den Weg zu einer spannenden Stadtrundfahrt. Da staunen hungrig macht, konnten wir unser Abendessen besonders genießen. Zum Abschluss des Tages entspannten wir auf unseren Zimmern und im gemütlichen Hof unseres Hotels.

Am Montagmorgen hatten wir alle gute Laune, da uns das schöne Wetter „total“ motivierte. Wir packten unsere Rucksäcke mit Lunchpaketen und Getränken und suchten uns ein gemütliches Café zum Frühstücken. Unser Motto für den Tag: wir gehen in den Zoo! Dort bestaunten wir Giraffen, Löwen, Affen und Fische. Anschließend machten wir noch eine Bootsfahrt und schauten uns noch mehr Tiere und eine tropisch angelegte Landschaft an. Nach dem langen Laufen taten unsere Füße weh, also machten wir uns auf „die Socken“ um einen Kaffee zu trinken oder ein Eis essen zu gehen. Nach dem langen Zoobesuch liefen wir zurück ins Hotel. Auf unserem Heimweg kamen wir an einem tollen Konzert in der Innenstadt vorbei und entschlossen uns, dort noch etwas zu verweilen. Ein bewegter Tag ging spät zu Ende!

Vor dem Leipziger Zoo.

Der Dienstag begann mit einem ausführlichen Frühstücks-Buffet im Herzen der Stadt. Anschließend bummelten wir alle durch die Fußgängerzone und „plünderten“ das ein oder andere Geschäft, welches u.a. Schuhe, Klamotten, Bücher und verschiedene Souvenirs anbot. Nach einer Pause im Hotel fuhren wir mit der Straßenbahn Linie 15 zu einem der beeindruckendsten und imposantesten Sehenswürdigkeiten Leipzigs, dem Völkerschlacht-Denkmal. Es ist 91 Meter hoch und erinnert an die 1813 tobende Schlacht bei Leipzig. Immer noch fasziniert von dem tollen Ausblick, machten wir uns auf den Weg zur Karl-Liebknecht-Straße, welche in etwa mit der Champs-Élysées (Prachtstraße in Paris) vergleichbar ist und ein wahres Paradies für Multikulti-Fans bietet. Nach einem langen und heißen Fußmarsch, stiegen wir in die nächste Tram Richtung Innenstadt, um ein asiatisches Lokal zum Abendessen anzusteuern.

Unsere Reisegruppe vor dem Völkerschlachtdenkmal.

Am Mittwoch, dem vierten Tag unserer Freizeit, nahmen wir uns Zeit zum Entspannen. Dafür suchten wir im Internet einen geeigneten Ort und wurden schnell fündig. Das Öko-Bad in Leipzig Lindenthal erschien uns dafür perfekt geeignet. Das Wasser im schön angelegten Schwimmbecken hatte genau die richtige Temperatur, um uns von der heißen Sonne zu erholen. Entspannt und vom Schwimmen erfrischt, fühlten wir uns bereit für eine Führung in „Auerbachs Keller“, eins der bekanntesten und ältesten Restaurants Europas, in dem bereits Martin Luther zu Gast war. Nach diesem spannenden Erlebnis ließen wir den Abend bei Pizza und Salat ausklingen.

Der Donnerstag begann um 8:00 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als sonst. Nach einem kleinen „Bäckerfrühstück“ um die Ecke, fuhren wir mit der Straßenbahn Linie 3 nach Plagwitz, wo uns mehrere, künstlerische „Highlights“ erwarteten. In einem ehemaligen Fabrik-Gebäude wurden uns über einen Beamer die Gemälde von Van Gogh präsentiert, begleitet von schöner und entspannter Musik. Im Anschluss ging es in eine alte Spinnerei. Dort wurden mehrere Kunstobjekte zur Schau gestellt, welche die verschiedensten „Geschmäcker“ trafen; dies waren z.B. Bilder oder verschiedene Kleidungsstücke. Da die Sonne auch heute unser ständiger Begleiter war, teilten wir uns danach in zwei „Grüppchen“ auf. Ein Teil fuhr zurück ins Hotel, um ein längeres Mittagsschläfchen zu halten, der andere Teil gönnte sich eine kleine Erfrischung in einem Bistro. Danach ging es noch ein letztes Mal auf Shoppingtour. Unser Ziel war ein großes Kaufhaus, in welchem man so ziemlich jedes Accessoire zum Wohnen, Verreisen und glücklich sein, finden konnte. Sobald das nötige Geld ausgegeben und die Einkaufstaschen gefüllt waren, kam dann noch der kleine Hunger dazu. Leider fing es kurz darauf zu regnen an, sodass wir nicht in unserem eigentlichen Domizil, dem Leipziger Markt, zu Abend essen konnten. Dafür ließen wir es uns bei Burger, Pommes und Salat nochmal so richtig schmecken und bei einem leckeren Cocktail unseren letzten, gemeinsamen Abend ausklingen.

Nachdem wir am Vorabend schon unsere Koffer gepackt hatten, starteten wir am Freitag mit der Zimmerkontrolle in den Tag. Da wir noch genug Zeit bis zur Abfahrt hatten, dachten wir, es wäre schön gemütlich etwas länger Frühstücken zu gehen. Leider hatten wir unseren Plan ohne unsere treuen Begleiter, die Wespen, gemacht. Aus einem lang geplanten Brunch wurde deshalb nur ein normales Frühstück, welches wir mit einer letzten Tour durch die Stadt verknüpften. Gut gestärkt führte uns der Weg zurück ins Hotel, um die Koffer abzuholen. Unsere Reisegruppe begab sich auf den Weg zum Hauptbahnhof und musste nur kurze Zeit warten, bis sie einsteigen konnte. An unseren Plätzen angekommen siegte die Müdigkeit. Das war ein toller Urlaub, aber wir freuten uns auch auf Zuhause.

Autoren der einzelnen Berichttage:
Anna-Lena Herrmann, Nicole Freiseis, Martin Köhler und Verena Schneiders

Kampf gegen das Unkraut gewonnen

Am Samstag den 11. Juli 2020 erschienen viele fleißige Helfer unserer SMILE-Jugend, trotz 25°C im Schatten, um dem Unkraut am Vereinsheim gemeinsam Herr zu werden. Wenig Schatten und vielen Trinkpausen zum Trotz, konnten unsere Smilies wieder einmal beweisen, dass man mit viel Spaß und ein paar Freiwilligen unsere Gemeinde St. Leon-Rot tatkräftig unterstützen kann.

Unsere Smilies fleißig bei der Arbeit.

Spende der Aktion „Spucktuch“ an SMILE e.V.

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Eine kleine private Frauengruppe aus St. Leon-Rot ergriff frühzeitig die Initiative und nähte ehrenamtlich ca. 1.000 waschbare Mundschutzmasken in vielen Farben und Mustern.

Ihre Schutzmasken verteilten sie kostenlos an Einrichtungen, aber auch die Bevölkerung von St. Leon-Rot konnte sich unter dem Kennwort „Spucktuch“ per Mail bei der Gruppe melden und wurde so kontaktlos mit Masken versorgt. Eine großartige Aktion, da der Mundschutz in der Corona-Krise schnell zur Mangelware wurde. Viele wollten sich gerne für dieses wertvolle Engagement mit einem finanziellen Beitrag erkenntlich zeigen. So beschloss die Frauengruppe, nach Abschluss der Aktion den beachtlichen Erlös von 400 Euro an eine Einrichtung in St. Leon-Rot zu spenden.

In dieser außergewöhnlichen Zeit, ist die Spende eine tolle Überraschung für SMILE e.V., über die wir uns ganz besonders freuen. Wir werden sie für die sportlichen und kulturellen Aktivitäten unserer Vereinsjugend verwenden. So wie viele Aktive aus anderen Vereinen, wünschen sich auch unsere Mitglieder, dass gemeinsame Aktivitäten bald wieder möglich sind. Bei den Initiatorinnen und den großzügigen Spendern möchten wir uns ganz herzlich für diese Unterstützung bedanken.

Wir wünschen allen weiterhin viel Zuversicht und Gesundheit!

Martins Arbeitstag

Auch wir helfen mit!
Seit vielen Jahren arbeiten junge Menschen mit Beeinträchtigungen aus unserem Verein SMILE e.V. in inklusiven Arbeitsbereichen, wie z.B. in Pflegeeinrichtungen. Auch in dieser schwierigen Zeit stehen sie ihren Kolleginnen und Kollegen täglich als Unterstützer zur Seite. Über ihre berufliche Tätigkeit wollen wir berichten:

Betreuung mit Herz – Mein Arbeitstag im Pflegeheim

Mein Name ist Martin Köhler, ich bin 26 Jahre alt und arbeite seit 7 Jahren in einem Hockenheimer Pflegeheim.

In unserem Haus gibt es insgesamt vier Stationen.
Zwei davon sind für junge pflegebedürftige Menschen, die z.B. durch schwere Unfälle oder epileptische Anfälle auf tägliche Hilfe angewiesen sind. Auf den beiden anderen Stationen, auf welchen ich hauptsächlich unterwegs bin, leben unsere Senioren*innen, denen die Corona-Krise und das damit verbundene Besuchs- und Ausgehverbot besonders zu schaffen macht. Deswegen ist mein Job als Alltagsbetreuer in diesen Tagen umso wichtiger und ich möchte mit diesem Bericht einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.

Am liebsten und gerade jetzt, bei recht frühsommerlichem Wetter, nutzen viele Bewohner unsere Unterhaltungsangebote, die dann auf den hauseigenen Balkonen und Terrassen stattfinden. Darunter findet man z.B.: alte Volkslieder miteinander singen, aus der aktuellen Zeitung oder Geschichten von früher vorlesen, Rate- bzw. Quizrunden, Spiel- u. Gymnastik-Angebote u.v.m.. Manche Senioren setzen sich aber einfach nur dazu, um die Sonne zu genießen. Alles findet im Moment mit dem gebotenen Mindestabstand statt.

Auch Bingo steht auf unserem Programm und ist bei den Bewohnern sehr beliebt.

Zu Festtagen bieten meine Kolleginnen und ich auch Sonderprogramme an, wie z.B. vor Ostern habe ich mit den Senioren Eier gefärbt und jeder bekam hinterher (s)ein selbstgefärbtes Osterei.

Wer jetzt denkt, dass das alles ist, was wir Alltagsbetreuer tun, der hat sich getäuscht, denn leider kann nicht jeder Bewohner aus dem Bett oder sitzt im Rollstuhl. Für diese Senior*innen ist die Stimulierung des Körpers und der Sinnesorgane sehr wichtig. Meine Arbeitsutensilien sind dabei ein Igelball und eine Bodylotion. Wichtig ist außerdem die Hilfe bei den täglichen Mahlzeiten, die nicht nur aus der Unterstützung beim Essen und Trinken besteht, sondern häufig auch aus gutem Zureden, damit wenigstens ein paar Häppchen der Speisen gegessen werden.
Aber auch draußen vor der Tür unserer Einrichtung endet mein Aufgabenbereich nicht. Wenn eine Bewohnerin oder ein Bewohner einen Arzttermin hat, sind wir Alltagsbetreuer*innen die Begleitpersonen. Im Moment werden allerdings nur äußerst notwendige Arztbesuche wahrgenommen, da wegen Corona so wenig wie möglich Aufenthalte außerhalb der Pflegeeinrichtung stattfinden sollen.

Für Bewohner, die einen besonderen Wunsch haben, kaufe ich auch gelegentlich in meiner Freizeit ein. Es sind oft nur Kleinigkeiten, die aber gerade in der Corona-Quarantäne ein wenig Ablenkung bringen und dankend entgegengenommen werden.  Es gibt mir immer ein gutes Gefühl helfen zu können und mit der Hoffnung, dass der Corona-Schreck bald ein Ende hat, habe ich mich gefreut, mit diesem Bericht „Flagge“ für unsere Arbeit zeigen zu können. Ich wünsche mir, auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen in unserer Branche, dass uns die gesellschaftliche Anerkennung auch nach „Corona“ erhalten bleibt.

Bericht von Martin Köhler 

Nicoles Arbeitstag

Auch wir helfen mit!
Seit vielen Jahren arbeiten junge Menschen mit Beeinträchtigungen aus unserem Verein SMILE e.V. in inklusiven Arbeitsbereichen, wie z.B. in Pflegeeinrichtungen. Auch in dieser schwierigen Zeit stehen sie ihren Kolleginnen und Kollegen täglich als Unterstützer zur Seite. Über ihre berufliche Tätigkeit wollen wir berichten:

Mein Arbeitstag in einer Pflegeeinrichtung

Ich heiße Nicole Isabel Freiseis und bin Alltagsbegleiterin in einer Seniorenpflegeeinrichtung. Dort helfe ich älteren Menschen, die Unterstützung brauchen. Aber jetzt möchte ich euch etwas zu meiner Arbeit in der Einrichtung erzählen. Seit vier Jahren arbeite ich dort und helfe in der Sozialen Betreuung mit.

Meine Aufgaben sind: Tische abräumen und abwischen, für das Frühstück die Brote schmieren, kleinschneiden oder den Brei vorbereiten, die Senioren speisen, die nicht so richtig Brot und Brötchen essen können oder Schwierigkeiten beim Schlucken haben. Am Montag biete ich z. B. in der Kleingruppe eine Quizrunde an. Am Freitag gibt es dann das Gymnastikangebot „Fit und fröhlich“. Außerdem gehört zu meinen Aufgaben die Einzelbetreuung der älteren Menschen, wie in den Garten gehen, Gedichte und Geschichten von früher oder Märchen vorlesen, mit ihnen Musik hören, Bilder anschauen und vieles andere.

Ausgerüstet mit Schutzkittel und Mundschutz bin ich allzeit bereit für die Einzelbetreuung und alle ihre anderen Aufgaben in der Einrichtung.
 

Alle meine Kolleginnen und Kollegen der Sozialen Betreuung sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen anderen Bereichen der Einrichtung, geben sich sehr viel Mühe jetzt in der Corona Krise den Bewohnern mit schönen Angeboten auf ihren Wohnbereichen eine Freude zu machen und dafür zu sorgen, dass es allen gut geht. Nun hoffen wir jeden Tag, dass alle gesund bleiben, damit unsere Senioren auch weiterhin gut versorgt sind.

Bericht von Nicole Freiseis

Auch unser Verein SMILE e.V. bedankt sich hiermit bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von sozialen und pflegerelevanten Einrichtungen, sowie bei Krankenschwestern und Ärzten für ihren unermütlichen Einsatz, den sie in Corona-Zeiten häufig noch intensivieren müssen, um Leben zu retten und zu erhalten und sich dabei der Gefahr einer Ansteckung aussetzen. Bleibt stark und vor allem gesund, wir denken an euch.

Katrins Alltag in der Corona-Krise

Hallo, ich bin Katrin

und seit vielen Jahren bei SMILE e.V. aktiv.

Auch in Zeiten von Corona geht es mir gut. Ich habe nun viel Zeit, um Klavier zu spielen. Die Klavierstunde und Bandprobe erfolgt über das Programm Zoom. Es ist schön. So kann ich einige Freunde und Freundinnen sehen und sprechen.

Hier bin ich beim Proben. Mechthilde unsere Trommelchefin,  ist über mein Notebook zugeschaltet.
Hier bin ich beim Proben. Mechthilde unsere Trommelchefin,  ist über mein Notebook zugeschaltet.

Ansonsten nutze ich die Zeit für meine Hobbies Malen, Kochen und Backen. Ich habe schon viele neue Rezepte ausprobiert. Das schöne Wetter lädt zum Spazierengehen oder Rad fahren ein und so bewege ich mich jeden Tag an der frischen Luft.

Ich vermisse meine Arbeit, den Sport und das Theater spielen mit euch und kann hoffentlich bald alle wieder in meine Arme schließen.

Wünsche allen ein schönes Osterfest.

Eure Katrin

Bericht von Katrin Rombach

Peters Bienenhotel

Hallo Smilies,

letztes Wochenende habe ich 2 Bienenhotels gebastelt und das kostenlos und ohne in den Baumarkt zu fahren.

2 alte große Konservendosen hatten wir noch; Bambusstäbe von alten Zaunelementen auch. Die Dosen habe ich abgebürstet und die Bambusstäbe etwas kürzer als die Dose gesägt, damit der Eingang besser vor Regen geschützt ist. In den Boden wurden 3 Löcher gebohrt und dann mit Schrauben auf ein Brett hinter dem Zaun geschraubt. Zum Schluss habe ich die Dosen außen noch mit Klarlack eingesprüht, damit sie nicht so schnell durchrosten. Gesägt wurde natürlich „politisch korrekt“ von Hand. Inzwischen sind schon einige der „Wohnungen“ von verschiedenen Bienenarten bewohnt.

Wenn es am nächsten Wochende auch wieder so schön ist, setzen wir uns in die Sonne und schauen den Bienen beim Arbeiten zu. Vielleicht fällt uns aber auch noch etwas Spannenderes ein …

Liebe Grüße von Peter und Gabi

Bericht Mitglied Peter Büchler