Alle Beiträge von Sonja Köhler

Besuch im Naturkundemuseum Karlsruhe

Am Samstag den 18.01.20 machten sich acht unserer Mitglieder auf den Weg nach Karlsruhe ins Naturkundemuseum. Dort kann man bis Mai die Ausstellung PLANET 3.0 – KLIMA-LEBEN-ZUKUNFT besuchen.
Hier konnten wir eine Menge über die Entstehung unserer Erde und der Lebewesen, die auf ihr leben, erfahren. Die verschiedenen Etappen waren sehr schön gestaltet und wir alle konnten viel neues Wissen erlangen.

Skelett eines „Pazifischen Nordkaperwals“ sowie das naturgetreu gestaltete Modell.

Nachdem wir unser Gehirn mit Wissen gefüllt hatten bemerkten wir, dass auch unsere Mägen etwas gefüttert werden wollten. Also stärkten wir uns in einem Café, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Im Zug sprachen wir noch einmal darüber, was jeder von uns für ein besseres Klima auf unserer Erde, tun kann.
Das war wieder einmal ein gelungener Ausflug und wir hatten viel Spaß.

Schon im Zug hatten wir viel Spaß miteinander.

Bericht von Anna-Lena Herrmann

Weihnachtsspende der Firma Bozal an SMILE e.V.

Immer wieder lädt Herr Bürgermeister Dr. Eger Firmenvertreter zu Unternehmertagen in St. Leon-Rot ein. In diesem Zusammenhang stellte sich im Dezember 2019 die Firma „Bozal Graphische Maschinen GmbH“ im Industriegebiet in Rot Interessierten vor. Bozal kauft gebrauchte graphische Maschinen, erneuert bzw. überholt diese und verkauft sie weltweit an seine Kunden weiter.

Bei einem Unternehmertreffen ist auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Für das Mittagessen entrichten die Besucher allerdings einen Unkostenbeitrag. Die Geschäftsführer der Firma Bozal, Herr Ercan und Herr Erdal Bozal entschieden, dass sie diese Einnahmen für einen guten Zweck spenden wollen. Bei Herrn Bürgermeister Eger nachgefragt, schlug dieser unseren Verein SMILE e.V. vor.

Die Einnahmen aus dem Unkostenbeitrag für das Mittagessen, wurden durch einen weiteren Geldbetrag aufgestockt. So übereichte am 19.12.2019 Herr Ercan Bozal, im Beisein von Herrn Bürgermeister Dr. Eger unseren beiden Vorsitzenden Ulrike Freiseis und Kirsten Schmitz die stattliche Spendensumme von 500 Euro.

v. l.: Herr Ercan Bozal, Ulrike Freiseis, Kirsten Schmitz, Herr Bürgermeister Dr. Eger

Nur auf der Grundlage von privaten finanziellen Zuwendungen können wir unsere vielfältigen inklusiven Angebote aufrechterhalten. Deshalb haben wir uns über die vorweihnachtliche Unterstützung sehr gefreut.

Bei beiden Geschäftsführern möchten wir uns für die Spende ganz herzlich bedanken, ebenso bei Herrn Bürgermeister Dr. Eger für seine Vermittlung. 

Ausflug zum Karlsruher Christkindlesmarkt

Am 14. Dezember machte sich eine kleine Gruppe unserer SMILE-Jugend auf den Weg zu einem Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Karlsruher Christkindlesmarkt, den nur wenige von uns schon kannten.

Nach einer gemütlichen Zugfahrt in der Innenstadt angekommen, bekamen wir schon ein richtiges Weihnachtsfeeling, denn die ganze Stadt war mit Lichtern sehr weihnachtlich geschmückt. Auf dem Weihnachtsmarkt machten wir gemeinsam eine große Runde über den Platz. Bei Bratwurst und Kinderpunsch genossen wir die Atmosphäre. Zum Nachtisch sollte es Crêpe geben.

Auf dem Weg dorthin, durften wir die Attraktion des Karlsruher Christkindlesmarkts erleben: Den fliegenden Weihnachtsmann. Täglich und zu zwei verschiedenen Uhrzeiten, schwebt ein Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten an einer Seilbahn, von einem Hochhaus aus über den Friedrichsplatz hinweg, direkt auf den Weihnachtsmarkt.
Mit einer Wunderkerze in der Hand, konnte er gut von allen gesehen werden. Während eines ­Zwi­schen­stopps in luftiger Höhe seilte er sich ab, um kleine ­Ge­schenke an die Kinder zu verteilen.

Gestärkt mit Herzhaftem und Süßem machten wir uns auf den Heimweg. Trotz frostiger Kälte konnten wir den gemeinsamen Ausflug sehr genießen. Nächstes Jahr wird wieder ein neuer Weihnachtsmarkt ausgesucht.

Bericht Verena Schneiders

Weiterer Workshop mit Johannes Hackl

Am 9. November 2019 fand sich unsere inklusive Trommelgruppe um 10.30 Uhr in unserem örtlichen Vereinsheim ein, um die Trommeln klingen zu lassen. Unter der kompetenten Leitung von Musiker Johannes Hackl traf sich die versammelte Mannschaft, auch dieses Mal wieder, um rhythmische Grooves und neue Ideen zu entwickeln.

Als Erstes fing die Gruppe mit einer einfachen Aufwärmübung an. Zunächst wurde uns ein Rhythmus vorgegeben, den wir im Folgenden nachmachten. Dabei war voller Körpereinsatz gefragt. Mit Händen und Füßen stampften und klatschen wir so, dass wir danach mehr als nur aufgewärmt waren. Als nächstes kam ein wenig Theorie dran. Wir verfeinerten unsere Schlagtechnik und lernten viele kleine Kniffe, um unseren Trommeln den optimalen Ton zu entlocken.

Mit dem neuen Wissen ausgestattet, setzten wir uns nun an die Neukonzeption einer rhythmischen Begleitung des Songs „Happy“ von Pharrell Williams. Dieser flotte Hit stellte die gesamte Gruppe mit seiner Geschwindigkeit schon vor eine Herausforderung. Aber mit einiger Konzentration und viel Übung schafften wir es schließlich, den Groove zu verinnerlichen. Ehe wir uns versahen, war es Zeit für eine Pause.

Frisch gestärkt von Laugenbrötchen und Kuchen machten wir uns in der zweiten Hälfte des Workshops an die Arbeit, die neuen Ideen zu integrieren und die verschiedenen Rhythmen langsam aber sicher immer besser zu meistern. Schnell war unser Groove, aber auch die Zeit verging wie im Flug. Etwa gegen 16.00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen.

Die Gruppe war fix und fertig, aber es war ein ereignisreicher und erfolgreicher Tag. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Vielen lieben Dank an alle Helferlein und Johannes für diesen beschwingten Trommelkurs.

Bericht von Alina Cerwenetz

Gastspiel unserer inklusiven Theatergruppe Includo mit „Manche mögen`s heiß“ in Schwetzingen

Vor einem begeisterten Publikum führte unsere inklusive Theatergruppe Includo! ihr Stück „Manche mögen`s heiß“ am Samstag, den 23. November 2019 in Schwetzingen im Kulturzentrum-Franz-Danzi-Saal auf. Zusammen mit Herrn Alberti begrüßte unsere Vorsitzende Ulrike Freiseis voller Freude alle Besucher im ausverkauften Saal.

Das Gastspiel fand in Verbindung mit dem „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ am 3. Dezember statt. Patrick Alberti als kommunaler Behindertenbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises, hatte sich für diese Aufführung eingesetzt. So stellte die Volkshochschule Schwetzingen den Saal zur Verfügung. Herr Alberti hob hervor, dass in diesem Jahr das Thema „Partizipation“ beim Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung im Vordergrund steht und wie wir es erreichen, eine inklusive Gesellschaft auf den Weg zu bringen. Inklusion gelingt vor allem dann, wenn sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam engagieren. Dafür ist die „Includo-Theatergruppe“ ein gutes Beispiel. Dort teilt man Emotionen, Lachen, Neugier und Spannung miteinander. Dies bringt „Osgood“ in der Schlussszene nochmals auf den Punkt, als Jerry ihm gesteht, dass er ein Mann ist: „Na und? Nobody ist perfect!“

Begeistert gingen die Zuschauer mit, die immer wieder in die turbulenten Abläufe des Stückes einbezogen wurden. Es herrschte eine bewegende Stimmung im Saal.

Zur Zeit der Prohibition in Amerika: Es herrscht Anarchie in Chicago. Die Mafia hat die Stadt fest im Griff.

Zum Schluss bedankte sich Ulrike Freiseis bei allen und stellte nochmals die strahlenden Schauspieler sowie die Beteiligten hinter der Kulisse vor:
Benjamin als „Jerry“, Niklas als „Josephine“, Lukas als „Osgood“ sowie Jonas als „Gamasche“ hatten die Lacher auf ihrer Seite. Julia, Alice, Adriana, Karen, Natascha, Katrin, Mirjam, Vera und Tina überzeugten als Tänzerinnen, Mafiosi und Musikerinnen. Für Dramatik und Spannung sorgten Robin als „Zahnstocher-Charlie“, Timo als „Bienenstock“, Dominik als „Mafiosi/Polizist und Joel als „Bonaparte“. Als „Sweet Sue“ hatte Nicole ihre Damenkapelle fest im Griff. Ruth als „Sugar“ beeindruckte unter anderem mit ihren Liedern von Marilyn Monroe. Zur weiteren Unterstützung waren Beatrice Kaul und Matthias Morgen dabei. Für die Technik waren Rob Arnd und Gebhard Hofstetter zuständig. Das inklusive Ensemble der Musikschule Dielheim-Horrenberg mit Tobias (Akkordeon), Kai (Trompete), unter der Leitung von Hanjörg Widmer übernahm wieder die musikalische Begleitung.

Letztendlich ging ein besonderer Dank an unsere Regisseurin Claudia Gottuk-Brede für ihren außerordentlichen Einsatz und die gelungene Inszenierung.

Mit der Intention „Inklusion einfach machen“ fördert Aktion Mensch inklusive Projekte wie beispielsweise unsere Theatergruppe Includo.

Das Ensemble freute sich über den langanhaltenden Applaus der Zuschauer.
 

Ganz herzlich bedanken wir uns auch für die Unterstützung der Volkshochschule Schwetzingen durch die Leiterin Frau Sprenger und Frau Wachter, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem bei Herrn Alberti für seine Begleitung bei den Vorbereitungen. Aber auch bei allen Helfern, die uns an diesem Abend tatkräftig zur Seite standen. Es war wieder einmal ein gelungener Abend – „Ihr seid ein tolles Team“ gab es abschließend ein dickes Lob von Claudia Gottuk-Brede.

Vorweihnachtliche Überraschung

Kurz vor der Adventszeit veranstaltet die katholische Frauengemeinschaft Rot traditionell ihren Advents-Bazar. Dort werden vielfältige Handarbeiten zum Verkauf angeboten. Außerdem können die Besucher in den schönen Räumen des Pfarrhauses St. Mauritius Rot bei Kaffee und Kuchen verweilen.

Die Einnahmen aus dem Basar und zahlreichen Aktionen, die die Frauengemeinschaft im Laufe eines Jahres durchführt, werden für einen guten Zweck gespendet. Das Verwaltungsteam der Frauengemeinschaft unterstützte in diesem Jahr aus diesem Erlös fünf Projekte, unter anderem auch SMILE e.V. . So überreichte die Vorsitzende Frau Getrud Schuhmacher während des Basars, in einem mit Besuchern vollbesetzten Saal des Pfarrheimes unserer Vorsitzenden Ulrike Freiseis, in Begleitung ihrer Tochter Nicole, den großzügigen Betrag von 500,00 Euro.

Von links: Magda Rusnyak vom Verwaltungsteam und Vorsitzende Gertrud Schuhmacher der Frauengemeinschaft neben unserer 1. Vorsitzenden Ulrike Freiseis mit ihrer Tochter Nicole.

SMILE e. V. St. Leon – Rot engagiert sich seit 17 Jahren für vielfältige inklusive Projekte. Unser Ziel ist es, die Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Schule, Beruf, Freizeit und Wohnen in der Gemeinde zu fördern. Ein soziales Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist uns wichtig, um Berührungsängste sowie Vorurteile abzubauen. Die Spende möchten wir für unsere inklusive Schwimm- als auch Trommelgruppe werden.

Wir haben uns sehr über diese großzügige Unterstützung gefreut. Auf diesem Wege bedanken wir uns nochmals ganz herzlich bei der Vorsitzenden Gertrud Schuhmacher und allen engagierten Mitgliedern der Frauengemeinschaft.

Bowlingabend vom Feinsten

Für viele gehört er als „Sahnehäubchen“ obendrauf, der einmal im Jahr stattfindende Bowlingabend; welcher auch 2019 von den Teilnehmern wieder heiß herbeigefiebert wurde. So trafen sich am 18. Oktober neun unserer „Smilies“ am Bahnhof Walldorf-Wiesloch, um mit der S-Bahn gemeinsam in den ereignisreichen Abend im Heidelberger Bowlingcenter „FireBowl“ zu starten.

Und da es traditionell mit knurrendem Magen keinen Kampf gibt, stärkten sich alle Teilnehmer erst einmal bei einem gemeinsamen Abendessen. Aufgeteilt in eine Damen- und Herrenmannschaft ging es danach, „bewaffnet“ mit den Bowlingkugeln, für zwei Stunden in die Vollen. Ein „Strike“ vom Profi sowie ein frisch gemixter Cocktail waren dabei nicht ausgeschlossen! Nachdem sich dann nach zwei Stunden die letzte Kugel ihren Weg ins Gehäuse bahnte, hieß es für unsere „Nachtschwärmer“ Abschied nehmen von diesem ereignisreichen Abend.

Im nächsten Jahr stehen wir wieder auf der Matte, ist doch klar!? 😊

Bericht von Martin Köhler

Aufführung von „Manche mögen‘s heiß“ in Schwetzingen

am Samstag, den 23. November 2019
um 19.00 Uhr
Franz-Danzi-Saal, Kulturzentrum Schwetzingen
Mannheimer Straße 29
Einlass 45 Min. vor Beginn
Eintritt:   Erwachsene 7€ – Ermäßigt 5€ – Abendkasse 8€
Vorverkauf:   
Volkshochschule Schwetzingen
  Buchhandlung Kieser Schwetzingen

Diese Aufführung findet in Verbindung mit dem „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ statt. Dafür hat uns die Volkshochschule Schwetzingen in einer Kooperation den Franz-Danzi-Saal zur Verfügung gestellt.

Die Vereinten Nationen haben diesen Gedenk- und Aktionstag ausgerufen, damit durch Veranstaltungen zusammen mit Menschen mit Handicap deren Anliegen und Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt werden. Für weitere Entwicklungen hin zu mehr sozialer, wirtschaftlicher und politischer Inklusion.

16 junge Menschen und Junggebliebene mit und ohne Handicap spielen, tanzen und singen zusammen nach „Manche mögen`s heiß“, einer Kriminalkomödie nach dem Drehbuch von Billy Wilder.
Die Darstellerinnen und Darsteller begeben sich in die 20er Jahre der USA. Im Mittelpunkt steht die Mafia, die Musik und die Liebe. Zentrum des Geschehens ist ein Hotel in Miami, das sich zu einem ereignisreichen Ort entwickelt. Hier treffen die quirligen Musikerinnen einer Damenkapelle, Millionäre und konkurrierende Mafiabanden aufeinander. Mittendrin die Musiker Joe und Jerry, die als wichtige Zeugen von der Chicagoer Mafia gejagt werden. Können sie entkommen?

Musikalisch wird „Manche mögen´s heiß“ von einem inklusiven Ensemble der Musikschule Dielheim-Horrenberg unter der Leitung H. Widmer begleitet.
Die Gesamtleitung hat Claudia Gottuk-Brede.

Für das neue Stück erhält die inklusive Theatergruppe „Includo!“ unseres Vereins SMILE e.V. von Aktion Mensch eine großzügige Unterstützung. Deshalb wurde für Aktion Mensch mit unseren Includo‘s ein Werbespot gedreht.
Er ist unter folgendem Link zu sehen:

https://www.zdf.de/gesellschaft/menschen-das-magazin/aktion-mensch-gewinner-vom-6-oktober-2019-100.html

Rückblick auf die Informationsveranstaltung zum Mehrgenerationenwohnen

Am Samstag, den 19.10.19 fand in den Räumen des TSV-Vereinsheims in St. Leon-Rot unsere erste große Informationsveranstaltung zum geplanten Mehrgenerationenwohnen in der Franziskusstraße statt.

Unsere erste Vorsitzende Ulrike Freiseis begrüßte die zahlreichen Interessenten und schilderte kurz unsere Vision vom gemeinsamen Leben von Jung und Alt, von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, gleich welchem sozialen Status. Die Betreuung der mitgeplanten ambulant betreuten WG erfolgt über den Verein Habito e.V. Heidelberg.

Im Anschluss berichtete Frau Engemann, Mitglied der Geschäftsführung unserer Interessengemeinschaft, über den bislang erreichten Stand des Vorhabens und dankte Herrn Bürgermeister Dr. Eger und dem Gemeinderat von St. Leon-Rot für die bestehende Grundstücksoption an der Franziskusstraße. Derzeit wird im Auftrag der Interessengemeinschaft zusammen mit unserem Projektpartner, der „pro…gemeinsam bauen und leben“ Wohngenossenschaft eG Stuttgart, auf einer Fläche von ca. 2064 qm ein vorhabenbezogener Bebauungsplan vorbereitet. Das Verfahren steht kurz vor dem Aufstellungsbeschluss.

Als Gast hatten wir Herrn Hess, Mitinitiator und Bewohner des „Mühlbachhauses“, einem selbstverwalteten Mehrgenerationenhaus in Schorndorf, eingeladen. Er vermittelte den Interessenten in Wort und Bild das Leben und Wohnen der dortigen Hausgemeinschaft. Dabei kann er auf einen reichen Erfahrungsschatz von mehr als 10 Jahren zurückgreifen.

Hier einige seiner Leitgedanken für das gemeinschaftliche Zusammenleben:
Die persönliche Lebensgestaltung in der eigenen Wohnung bleibt jedem selbst überlassen.
Dennoch sollten die Menschen, die in einem solchen Projekt leben möchten, offen sein für andere und neue Entwicklungen.
Grundlage dafür ist, dass die Beteiligten ihre Anliegen und Ideen formulieren und darüber in der Hausgemeinschaft gesprochen wird. Dazu sollte jeder die Bereitschaft mitbringen, Entscheidungen demokratisch zu treffen.
An der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung in den kleinen Dingen des Alltags beteiligt sich jeder auf freiwilliger Basis.
Mieter und Eigentümer haben die gleichen Rechte.
Offenheit und Toleranz innerhalb der Gemeinschaft und auch nach außen sind selbstverständlich.

Bedingt durch dieses langjährige Engagement, wirkt das Miteinander-Füreinander inzwischen in das Quartier hinein und man hat in Schorndorf den Verein „Gute Nachbarschaft im Mühlenviertel Schorndorf e.V.“ gegründet.

Im Anschluss daran informierte Herr Haith von „pro…gemeinsam bauen und leben“ anhand von Skizzen, Ansichten und Grundrissplänen über die bisher erfolgte Entwurfsplanung und die Aspekte des gemeinschaftlichen Wohnens.

Anhand von Skizzen, Ansichten und Grundrissen erklärte Herr Haith die Entwurfsplanung.

Danach erläuterte er den möglichen Zeitplan für das Bauvorhaben und die Phasen von der Interessengemeinschaft über die Planungsgemeinschaft zur Bau- und schließlich bis hin zur Wohngemeinschaft.

Abschließend wurden noch viele Fragen beantwortet.

Herr Haith war aus Stuttgart angereist, um ausführlich über unser Wohnprojekt zu informieren und Fragen zu beantworten.

Interessierte konnten sich an diesem Nachmittag in eine Interessentenliste eintragen.

Für sie findet am 08.11.2019 um 19 Uhr im Vereinsheim von SMILE e.V. in der Kronauer Str. 108 in St. Leon-Rot die nächste Veranstaltung zum Mehrgenerationenwohnen statt.

www.mehrwertwohnen-slr.de

Mehrgenerationenwohnen in St. Leon-Rot – Große Informationsveranstaltung

Unser Verein SMILE e.V. St. Leon-Rot setzt sich seit 17 Jahren für inklusive Entwicklungen ein und möchte die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen voranbringen.

Aus diesem Grund engagiert sich die Interessengemeinschaft des Vereins für ein inklusives Mehrgenerationenwohnen mit genossenschaftlichen Charakter. Dazu gehört auch eine Wohngemeinschaft mit acht jungen Menschen mit Handicap.

Ein innovatives Wohnprojekt mit 19 Wohneinheiten in einer neuen Anlage „inklusiv und generationenübergreifend“ soll in  St. Leon-Rot entstehen.

Zukünftig sollen in einem zukunfts- und gemeinschaftsorientierten Wohnprojekt in zwei elegant geschnittenen und leicht versetzt mit einander verbundenen Baukörpern in 19 Wohnungen Menschen zusammenleben können.

„Zusammen“, das ist dem Initiatorenkreis MehrWertWohnen sehr wichtig, denn das Konzept sieht generationenübergreifendes, inklusives Wohnen vor: „Gemeinsam statt einsam“. Auf über 2000 Quadratmetern bietet die Anlage Wohnungen unterschiedlicher Größe – so soll gewährleistet werden, dass Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen zusammenkommen und sich gegenseitig bereichern.

Das Projekt entsteht gemeinsam mit der Wohngenossenschaft „Pro Gemeinsam Bauen & Leben“ in Stuttgart, die bereits 14 solcher Wohnanlagen realisiert hat. Zurzeit befinden sich weitere 4 Projekte im Bau beziehungsweise in der Planung. Auch für St. Leon ist ein genossenschaftliches Modell vorgesehen, das nicht auf Profitmaximierung sondern Nachhaltigkeit angelegt ist.

Der Komplex sieht 19 Wohnungen vor, die zum Kauf oder zur Miete angeboten werden. Sie haben zwei bis vier Zimmer auf 50 bis 124 Quadratmetern, sind allesamt barrierefrei und verfügen über Balkon oder Terrasse. Geplant ist ein Gemeinschaftsraum, eine Werkstatt und ein Garten werden überdies allen Bewohnern zur Verfügung stehen. Autostellplätze gibt es in einer Tiefgarage mit E-Ladesäule. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 7,9 Millionen Euro.

Die Initiative MehrWertWohnen richtet sich an junge Familien, die weit weg von ihren Angehörigen leben und sich etwas nachbarschaftliche Hilfe erhoffen. Sie richtet sich ebenso an Senioren, die ihre Erfahrungen und Begabungen in die Hausgemeinschaft einbringen können, aber auch an Singles und Paare, die Gemeinschaft mit anderen pflegen wollen. Bereits jetzt zeichnet sich reges Interesse an den Wohnungen ab.

Deshalb findet am Samstag, den 19. Oktober 2019 um 15.00 Uhr in der Vereinsgaststätte des TSV – Rot, Kirrgasse 22, 68789 St. Leon-Rot eine große Informationsveranstaltung statt.

Interessierte erhalten umfassenden Informationen über das Vorhaben und das Konzept des Mehrgenerationenwohnens.

www.mehrwertwohnen-slr.de