Mitreißende Premiere der Gruppe „Includo“

Der Verein „SMILE“ hatte zur Aufführung des Billy-Wilder-Klassikers „Manche mögen’s heiß“ geladen.

Stolz und erfreut über den großen Zuspruch zeigte sich Ulrike Freiseis, 1. Vorsitzende von SMILE, bei ihren Willkommensworten zur Premiere der romantischen wie turbulenten Kriminalkomödie „Manche mögen´s heiß“ nach dem Drehbuch von Billy Wilder, die „Includo“, die inklusive Theatergruppe des Vereins, präsentierte. Eine bemerkenswerte Zahl von Zuschauerinnen und Zuschauern war der Anregung gefolgt, zur Premiere entsprechend der Mode der zwanziger Jahre gekleidet zu kommen und sorgte so schon zu Veranstaltungsbeginn für eine spezielle Note im in gleicher Weise dekorierten Bühnenraum der Multifunktionshalle in Rot.

17 junge Menschen und Junggebliebene mit und ohne Handicap, die Theaterpädagoginnen Claudia Gotttuk-Brede, Anja Beatrice Kaul und Saskia Mosler hatten im Herbst des vergangenen Jahres mit den Vorarbeiten begonnen. Die Bemühungen um Unterstützung ihres ambitionierten Projektes, spielend, tanzend und singend eine Komödie auf die Bühne zu bringen, verliefen überaus erfolgreich: „Aktion Mensch“ half mit einer ansehnlichen Geldspende und drehte zusätzlich einen Werbespot von der Probenphase, der dieser Tage im ZDF gezeigt wurde.

Die Komödie „Manche mögen´s heiß“ kam Ende der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in die Kinos und wurde ein weltweiter Erfolg. Sie gilt als Meisterwerk des Regisseurs Billy Wilder und war der erfolgreichste Film von Marilyn Monroe.

Das Geschehen spielt zur Zeit der ausgehenden zwanziger Jahre. Der Ausschank von Alkohol ist zu dieser Zeit in den USA gesetzlich verboten. In Chicago betreibt der Mafia-Gangster „Gamasche“ einen als Beerdigungsinstitut getarnten Nachtclub, in dem Alkohol erhältlich ist. Die Musiker Joe und Jerry sind in der dort aufspielenden Clubcombo engagiert. Als der Club auffliegt, können die beiden zwar der Razzia entkommen, verlieren jedoch ihren Job. Zufällig werden sie Augenzeuge einer Vergeltungsaktion von „Gamasche“ und seinen Gangstern. Mit knapper Not können sie erneut fliehen. Um sich vor den Killern zu verstecken, nehmen Joe und Jerry – als Frauen verkleidet- ein Engagement in einer Damencombo an.

Ein hinreißender Tanz.

Auf der Fahrt zum Auftrittsort Miami lernen sie die bildhübsche Sängerin der Band kennen. In der Folge verliebt sich Joe in sie. Jerry weckt als „Daphne“ das Interesse eines reichen Millionärs und wird von diesem heftig umgarnt. Die Einladung zu einem romantischen Treffen auf der Yacht des Millionärs schlägt Jerry alias „Daphne“ auf Anraten seines Freundes Joe aus und trifft sich mit ihm an Land zum Stelldichein. Joe hat sich nämlich -als Millionenerbe verkleidet- erfolgreich an die Sängerin herangemacht und will mit seiner „Flamme“ selbst einen romantischen Ausflug auf die Yacht machen, um sie zu beeindrucken. Schließlich beichtet Joe der Freundin sein falsches Spiel. Dies kann jedoch ihrem Glück und ihrer Zuneigung nichts anhaben. Auch „Daphne“ lüftet ihr Geheimnis, dass sie in Wirklichkeit ein Mann ist. Selbst das lässt den liebenden Millionär unbeeindruckt: „Na und? Niemand ist vollkommen.“

Joe und Jerry heuern in einer Damencombo an, um der Mafia zu entkommen.

Das überaus verzwickte und bisweilen turbulente Geschehen wurde in vielen kürzeren prägnanten Szenen anschaulich und eingängig präsentiert.
Eher sprachlich getragene Situationen wechselten mit großartigen Gruppen-Tanzszenen und beeindruckenden Choreographien. Die zahlreichen Ortswechsel wurden scheinbar mühelos in das Bühnengeschehen integriert. Die nahtlose Einspielung eines künstlerisch gestalteten Videoclips beeindruckte und verblüffte das Publikum. Ein weiterer Höhepunkt waren einige Marylin Monroe Songs, die bestens passten und von Ruth und einem inklusiven Ensemble der Musikschule Dielheim-Horrenberg mit den Musikern Hansjörg, Kai und Hannes live bravourös präsentiert wurden.

Die schauspielerischen Leistungen und das komödiantische Können waren großartig. Mehrfach gab es Szenenapplaus. Die Akteure und Akteurinnen präsentierten sich als Gemeinschaft, in der jedes Mitglied die Möglichkeit hatte, sich mit seinen Fähigkeiten und seinem Potential einzubringen. „Jeder hat etwas Wertvolles zu geben“, und „Fördern durch Fordern“ sind Bestandteile des gemeinsam getragenen theaterpädagogischen Konzepts des Regieteams, das in bester Weise aufging. Donnernder Schlussapplaus krönte die wunderbare mitreißende und beeindruckende Premiere in einer ganz besonderen Atmosphäre.
Neben den bereits genannten Personen wirkten vor, auf und hinter der Bühne mit: Benjamin, Niklas, Lucas, Jonas, Katrin, Nicole, Mirjam, Timo, Dominik, Robin, Joel, Julia, Alice, Adriana, Karen, Natascha, Vera, Tina, Martina, Matthias, Rob, Gebhard, Reinhard, Anne.

Derzeit sind zwei weitere Aufführungen bereits festgelegt: Am 23.11.2019 im Kulturzentrum Franz-Danzi-Saal Schwetzingen und am 22.Mai 2020 im „Carls“ Eckernförde. Weitere Aufführungen stehen in Aussicht.

Mit freundlicher Genehmigung aus der Rhein-Neckar-Zeitung entnommen.

Bericht: Alfred Kamuf
Fotos: Theo Vetter

Eine Premieren-Spende

Die Filialen der Sparkasse Heidelberg in St. Leon und Rot unterstützten den Verein SMILE beim Kartenvorverkauf für die beiden Theateraufführungen.

Damit jedoch nicht genug, die Filialleiterin der Sparkasse von St. Leon Frau Jäckel und der Filialleiter von Rot Herr Hillesheim kamen mit einem Spendencheck über 300 Euro zur Premiere unserer Includo-Gruppe.

Noch bevor es hieß – Vorhang auf – nahmen unsere beiden Vorsitzenden Ulrike Freiseis und Kirsten Schmitz zusammen mit der Theatergruppe die Spende entgegen.

Herzlichen Dank an Frau Jäckel und Herrn Hillesheim für Ihre Unterstützung und Ihre Anwesenheit an diesem besonderen Abend.

Die Spendenübergabe fand vor der Vorstellung statt.

Nach einem gelungenen Premierenabend war auch die Aufführung am darauffolgenden Sonntag ein voller Erfolg. Unsere Künstler durften wieder in einer vollbesetzten Halle spielen. Mit dem Applaus zwischen den einzelnen Szenen und auch mit seinem anhaltenden Applaus am Ende des Stückes zeigte das Publikum seine Begeisterung und sorgte damit für eine tolle Stimmung in der Multifunktionshalle. Alle Beteiligten waren überglücklich von dieser positiven Resonanz, die sie an diesen beiden Tagen erleben durften. Nach einer anstrengenden Probezeit gibt es doch am Ende nichts schöneres, als den donnernden Applaus.

Zum Schluss wollen wir allen ganz herzlich danken, die uns in irgendeiner Art und Weise unterstützt und somit zum Gelingen dieser beiden erfolgreichen Aufführungen beigetragen haben. Nochmals einen großen Applaus an euch!!

Auf die Rollschuhe, fertig, LOS!!!

Das diesjährige Freizeitangebot von SMILE e.V. ließ wohl kaum zu wünschen übrig. Während es eine Gruppe nach Pirmasens in die Pfalz verschlug, ging es für dreizehn weitere Smilies fünf Tage (11.08. bis 15.08.) in den “Ruhrpott“. Unsicher gemacht wurde in diesem Jahr die Stadt Bochum.

Wir reisten entspannt mit der Bahn und wohnten in einer Jugendherberge in der Nähe des Bahnhofs. Gleich am ersten Abend stand das Highlight unserer Reise auf dem Programm. Den Besuch des weltbekannten Musicals „Starlight-Express“, das sein 30-jähriges Jubiläum feierte und bei uns für die ein oder andere „Gänsehaut“ gesorgt hat, können wir alle mit bestem Gewissen empfehlen. Wunderschöne Kostüme und eine tolle Musik haben uns fasziniert.

Am zweiten Tag war Stadtbummel angesagt. Außerdem machten wir ein Geocaching. Das ist eine Art Schatzsuche, bei der die Teilnehmer durch Koordinaten das Versteck eines Gegenstandes suchen.

Aber auch das deutsche Bergbaumuseum mit Einblick in die Katakomben, das wir am dritten Tag besuchten, ist nicht weniger erwähnenswert. Unter Tage gab es viel Technik zu bewundern. Darunter einen riesigen Bohrer und zahlreiche Loren, die für den Transport der Kohle verwendet wurden. Interessant war auch der Förderturm mit dem großen Rad, der den Fahrstuhl in die Tiefe antrieb.

Hoch oben, vor dem Rad des Förderturms.  

Am vierten Tag ging es mit der Straßenbahn ins circa zwölf Kilometer entfernte Hattingen, wo zuerst eine kleine Wanderung vor uns lag, ehe wir unser eigentliches Ziel erreichten. Besucht wurde das Industriemuseum Henrichshütte, welches eine ehemalige Glockengießerei beherbergt. Dort erfuhren wir in einer zweistündigen Führung alles Wissenswerte über die Herstellung von Eisen, Stahl und Kirchenglocken. Danach ging es per Bus in Richtung Blankenstein weiter. Dort erwartete uns neben einer Burg mit tollem Panorama auf die Ruhr, eine schöne kleine Altstadt.

Unsere Truppe vor Burg Blankenstein.

Nach Rückkehr und Abendessen in der Jugendherberge, ließen wir es uns bei Cocktails, Darts und „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“ noch einmal so richtig gut gehen, da es am nächsten Tag auch schon wieder hieß: Abschied nehmen und nachhause fahren!

Bericht Martin Köhler

Gemeinsame Tage in der schönen Pfalz

Beim Spaziergang im Strecktalpark ….

Ziel der zweiten Freizeit war Pirmasens in der schönen Pfalz. Vom 11.08. – 15.08.2019 verbrachten 7 Teilnehmer mit drei Betreuern eine aufregende Woche. Ziel war die erst im Frühjahr in Betrieb genommene, nagelneue Jugendherberge in Pirmasens. Wir fühlten uns eher wie in einem 5-Sterne-Hotel untergebracht als in einer Jugendherberge. Bei Ankunft konnten wir uns gleich mit einem tollen Mittagessen, das keine Wünsche offenließ, stärken. Danach verbrachten wir den restlichen Nachmittag im nahegelegenen Strecktalpark mit einem schönen Weiher und vielen Möglichkeiten zum Ausruhen und Aktivsein. Nach Abendessen und Betten richten entdeckten wir den großen Indoor-Spielplatz der Jugendherberge. Dort tobten und spielten wir uns müde bei Tischkicker, Fußball spielen, Airhockey und Twister.

Am nächsten Morgen wurde nach dem reichhaltigen Frühstück, im Frei- und Hallenbad Plub in Pirmasens, geplanscht, geschwommen und gerutscht. Aufgrund der Witterung verbrachten wir den Nachmittag bei Shopping, Eis essen und Stöbern in der Stadt.

Am Dienstag wurde das Dynamikum besucht, ein Mitmachmuseum nur wenige Schritte von der Jugendherberge entfernt. Auf zwei Etagen werden hier viele Experimente und erlebbare Phänomene rund um Bewegung und Physik geboten. Es war so spannend, dass wir einen ganzen Tag darin verweilten. Wir konnten zum Beispiel Achterbahn und Mountainbike fahren ohne uns zu bewegen. Den Abend verbrachten wir ebenfalls in der Stadt.

Unsere Reisegruppe am Exerzierplatz in Pirmasens.

Am nächsten Tag eroberten wir die Stadt Dahn und nach einer Wanderung genossen wir den restlichen Tag im Felsenbadeparadies Dahn, das mit Innen- und Außenbereich keine Wünsche offen lies. Den Abend genossen wir auf der Terrasse der Jugendherberge bei Kartenspielen. Am Donnerstag regnete es in Strömen und so verbrachten wir die Zeit nach dem Frühstück und Packen bis zur Abfahrt wieder in der tollen Indoor-Spielewelt der Jugendherberge.

Eine schöne Woche ging mal wieder viel zu schnell zu Ende und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Bericht Christiane Krempel

Spende der Neuapostolischen Kirche Wiesloch für unsere Inklusive Trommelgruppe

„Human aktiv„ das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, hat 2019 den Förderschwerpunkt „familienentlastende Dienste“. In diesem Jahr werden soziale und gemeinnützige Projekte unterstützt, die dazu beitragen, dass Familien von Angehörigen mit Beeinträchtigungen entlastet werden.

Dazu gehört bei SMILE e.V. die inklusive Trommelgruppe, eine unserer vielen sinnvollen Freizeitangebote. Junge Menschen mit und ohne Behinderungen haben zusammen Spaß beim gemeinsamen Musizieren mit Djemben, Cajons und anderen Percussion-Instrumenten. Das zeigt die Gruppe immer wieder bei ihren Auftritten in der Gemeinde. Neue Anregungen und gezielte Förderung bekommt die Gruppe durch Workshops mit Johannes Hackl. Zur Vorbereitung ihrer Auftritte fanden in diesem Jahr schon zwei Workshops statt und im Herbst ist ein weiteres Treffen mit Johannes geplant. Dafür wird die Spende der Neuapostolischen Kirche in Wiesloch verwendet werden.

Am Sonntag, den 18. August fand, im Rahmen eines Gottesdienstes in Wiesloch, die die Spendenübergabe statt. Im Sinne der Botschaft des Gottesdienstes „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ überreichte als Gemeindevorsteher, Herr Klaus Egolf zusammen mit Priester Peter Kennerich und einigen Kindern der Gemeinde, unserer Vorsitzenden Ulrike Freiseis eine Spendenscheck über 500 Euro.

Nach dem Gottesdienst stellte Ulrike Freiseis das vielfältige Engagement von SMILE e.V. vor und bedankte sich bei allen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche in Wiesloch ganz herzlich für die großzügige Unterstützung.

Werkeln im Vereinsheim

Unser diesjähriger Ferienspaß fand am Mittwoch, den 07.08. in unseren Vereinsräumen statt. Es wurde ein Geschicklichkeitsspiel aus Holz hergestellt.

Unsere Betreuerinnen und Betreuer Gabi, Lukas und Thomas erklärten den Teilnehmern erst einmal den Umgang mit den Werkzeugen, damit sich die Verletzungsgefahr durch Unwissenheit nicht unnötig erhöhte. Danach wurde gesägt, gemessen, gehämmert, getackert und mit Heißkleber geklebt. Für die Pause standen Brezel, belegte Laugenstangen und Getränke bereit.

Zum Schluss konnte jeder nach Belieben den Schwierigkeitsgrad des Parkour der Murmelbahn selbst bestimmen und das Spielbrett mit Farbe verschönern. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und jeder Teilnehmer hatte sein individuelles Geschicklichkeitsspiel mit nach Hause nehmen können.

Neue Wohnanlage in der Franziskusstraße geplant. – Neueste Informationen zum Mehrgenerationenwohnen in St. Leon-Rot –

In der Franziskusstraße soll ein Mehrgenerationenwohnen mit 20 Miet- und Eigentumswohnungen mit genossenschaftlichem Charakter entstehen. Aus diesem Grund hat sich eine Interessengemeinschaft im Verein SMILE e.V. St. Leon-Rot gebildet.
Kontakt: Ulrike Freiseis, Tel: 06227/51990, ulrike.freiseis-smile@online.de

Besuch des Mehrgenerationenhauses „Mühlbachhaus“
in Schorndorf

Am 28.07.2019 besuchten einige Mitglieder der Initiativgruppe Mehrgenerationenwohnen St. Leon-Rot, zusammen mit den ersten Interessenten an unserem Wohnprojekt an der Franziskusstraße, das Mühlbachhaus in Schorndorf.

Auf der gemeinsamen Bahnfahrt gab es schon einen regen Austausch zu Planung und Architektur des Hauses. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einer schönen Hausbrauerei empfing uns Herr Funk im Gemeinschaftsraum (Cafeteria) des Mühlbachhauses.

Unsere Teilnehmer beim Mittagessen in einem Brauhaus in Schorndorf.

Herr Funk ist Bewohner seit der ersten Stunde und übernimmt die wirtschaftliche Hausverwaltung (Abrechnung und Budgetplanung). Er schilderte uns anschaulich das gemeinschaftliche Leben im Mehrgenerationen-haus. Das Mühlbachhaus verwaltet sich selbst und auch die Hausmeistertätigkeiten werden von den Bewohnern übernommen. Es gibt sechs Teams: Hausverwaltung, Haustechnik, Garten, Müll/Schnee, Cafeteria und Kommunikation. Hierdurch verringern sich natürlich die Nebenkosten. Das Kommunikationsteam übernimmt die Information nach innen und außen.

Es gibt eine Hauszeitung, eine vierteljährliche Kinderkonferenz und etwa 10 Treffen der Bewohner im Jahr, bei denen alle Anliegen besprochen werden. Wichtig hierbei ist eine auf Konsens ausgerichtete Kommunikation. Sehr viele der Bewohner sind ehrenamtlich tätig und dieses Engagement führte vor drei Jahren zur Gründung des Vereins „Gute Nachbarschaft im Mühlenviertel“. Dieser Verein hat z.B. ein „Begleitmobil“ für Senioren initiiert, d.h. alte Menschen werden kostenlos zum Arzt oder Friseur begleitet, und bietet auch eine Sprachförderung für Migranten an.

Nach diesem Einblick in die Organisation des Gemeinschaftslebens, führte uns Herr Funk durch die weiteren gemeinschaftlichen Anlagen wie Garten, Kinderspielzimmer, Werkstatt, Fitnessraum, Fahrradkeller und Gemeinschaftswaschküche. Seine eigene Wohnung durften wir uns ebenfalls ansehen. Er zeigte uns insbesondere auch die technische Besonderheit des Hauses, eine Grauwasseranlage.

Ein Blick in den Fahrradkeller.

Es wurde auch anschaulich, dass unbedingt auf ausreichend Rücklagen von Anfang an zu achten ist, da immer wieder neue Investitionen anstehen. Das nächste Projekt ist die Umgestaltung des Gartens. Hitzeverträglichere und bienenfreundliche Pflanzen sollen dabei bevorzugt werden.

Versorgt mit vielen Eindrücken und Anregungen begaben wir uns am späteren Nachmittag auf den Heimweg.

Eine etwas andere Übungsstunde

Am Freitag, den 05.07.19 trafen sich die Smilies wie gewohnt um 17:30 Uhr zur Trommelstunde, um ihre Djembén (60 cm hohe Bechertrommeln aus Westafrika) klingen zu lassen.

Eins sollte aber anders sein: An diesem Abend bereitete die Trommelgruppe das Programm für ihren nächsten Auftritt vor. Unterstützt wurden wir dabei von Johannes Hackl, der uns seine professionelle Expertise zur Verfügung stellte, um ein Programm zu erstellen, das die Leute begeistern wird.

Zuerst wurde darüber beraten, wie der Einsatz von Boomwhackers (Klangstäbe aus Kunststoff) bestmöglich vonstattengehen kann, um das Publikum von Anfang an in Spannung zu versetzen. Auch das Zusammenspiel von vielen verschiedenen Instrumenten wurde verfeinert und ausgetüftelt. Nach einigen Stunden harter Arbeit und Konzentration brauchten wir dringend einen Energieschub.

Mit Brötchen, Kaffee und Kuchen gestärkt ging es weiter in die zweite Runde. Die Stücke wurden eingeübt und die Formation für die Bühne festgelegt. Das Programm steht! Nun gibt es nur noch eine Sache zu tun: Üben, üben, üben…

Das Ergebnis gibt es dann am 15.09.19 beim St. Leon-Roter Kultursommer an der Kramer-Mühle zu sehen. Wir freuen uns natürlich über viele Besucher.

An der Stelle noch einmal vielen Dank an Johannes Hackl für seine tatkräftige Unterstützung. Es hat uns wahnsinnig gefreut, dich wieder bei uns gehabt zu haben!

Robben, Zebras und Eiscreme

Da wir während der letzten Jugendversammlung festgestellt haben, dass wir alle schon lange nicht mehr im Zoo waren, beschlossen wir für den Sommer einen Zoobesuch zu planen.

Am Samstag, den 06. Juli war es dann endlich so weit. Mit dem Zug fuhren wir nach Karlsruhe. Im Zoo angekommen entschieden wir uns zuerst den Robben einen Besuch abzustatten. Als hätten sie auf uns gewartet, begannen sie miteinander zu spielen, was von uns mit Begeisterung beobachtet wurde. Als wir weiter durch den Zoo schlenderten bemerkten wir, dass viele der Tiere Nachwuchs hatten. So konnten wir Zebrafohlen, Affenkinder und junge Erdmännchen beobachten. Was uns alle das ein oder andere Mal sehr zum Lachen brachte.

Unsere Ausflügler bei einer Rast im Zoo.

Weil lachen und warmes Wetter auch müde machen kann, stärkten wir uns in einem Restaurant mit einem Eis. Danach war noch genügend Zeit den Streichelzoo und das Exotenhaus zu erkunden.

Pünktlich erreichten wir den Zug, der uns zurück nach Hause brachte.

SMILE e.V. eröffnete seine Créperie auf dem ersten Mühlenfest der Ortsvereine in St. Leon-Rot

Bei hochsommerlichen Temperaturen genossen zahlreiche Besucher am 22.06. und 23.06.19 das unterhaltsame Rahmenprogramm und die besondere Atmosphäre des ersten Mühlenfestes der Ortsvereine.

Im Innenbereich luden Tische und Bänke zum Verweilen ein. Drumherum die zahlreichen Stände der Vereine mit ihrem vielseitigen Angebot.

Unsere Crèpes waren auch in diesem Jahr wieder sehr begehrt. Außerdem konnten unsere Gäste, wie gewohnt, neben alkoholfreien Getränken auch erfrischende Sektvariationen wie Hugo, Aperol-Spritz, Ramazzotti Rosato, Sekt mit Erdbeeren und Lillet Vive genießen.

Unsere Créperie war auch in diesem Jahr wieder gut besucht.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Johannes Dörr (MAD-Messe-Ausstellungsbau) und Elvira Maga, die uns auch in diesem Jahr wieder mit ihrem Equipment unterstützten.

Ein besonderes Dankeschön geht an alle unermüdlichen Helfer, die uns verlässlich und tatkräftig zur Seite standen. Besonders hervorheben möchten wir dabei unsere Vereinsjugend, die engagiert am Stand mitgeholfen hat.

SMILE e.V. bedankt sich natürlich auch bei allen Gästen, die wir an unserem Stand begrüßen durften.

Neue Wohnanlage in der Franziskusstraße geplant. – Neueste Informationen zum Mehrgenerationenwohnen in St. Leon-Rot –

In der Franziskusstraße soll ein Mehrgenerationenwohnen mit 20 Miet- und Eigentumswohnungen mit genossenschaftlichem Charakter entstehen. Aus diesem Grund hat sich eine Interessengemeinschaft in unserem Verein SMILE e.V. St. Leon-Rot gebildet.
Kontakt: Ulrike Freiseis, Tel: 06227/51990, ulrike.freiseis-smile@online.de

Am letzten Freitag fand der erste Stammtisch zum geplanten Mehrgenerationenwohnen in St. Leon-Rot statt. In gemütlicher Runde konnten die Interessenten von der Initiativgruppe, die durch Frau Schmitz und Frau Engemann vertreten war, etwas über das Wohnen und Leben in einer Hausgemeinschaft erfahren.

Anschließend sah man sich die ersten konkreten Planungen bzgl. der Hausform und die Grundrisse an und jeder erhielt einen Einblick darüber, was eigentlich auf dem Grundstück in der Franziskusstraße entstehen soll. Ebenso gab es Auskünfte über die Partner, die der Initiativgruppe bei der Verwirklichung des Projekts zur Seite stehen und den aktuellen Stand der Projektentwicklung. Die Teilnehmer gingen versorgt mit vielen interessanten Informationen nach Hause.

Als nächstes ist ein Ausflug zu einem schon seit über 10 Jahren bestehenden Mehrgenerationenhaus in Schorndorf geplant, um dort einen Einblick in die gelebte Hausgemeinschaft zu bekommen.